Ausgabe Nummer 24 (2004)
Kreuzkraut nicht mit Pippau verwechseln
| Feldbau: Krautfäule kommt langsam näher | |||
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Kreuzkraut nicht mit Pippau verwechseln
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| Wiesenpippau (links) blüht jetzt; das gefährliche Jakobskreuzkraut erst Ende Juni bis August. (zvg) | |||
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| Kartoffeln: Der erste Krautfäulebefall wurde am Dienstag aus dem Kanton Aargau aus Dottikon gemeldet. Es handelt sich um einen Primärherd in einem Folienfeld mit der Sorte Agata. Der Befallsherd wurde sofort vernichtet. Streubefall in der Parzelle und in den Nachbarfeldern wurde noch nicht beobachtet. Es ist davon auszugehen, dass auch bei uns Primärherde jetzt sichtbar werden. Bei Bestandesschluss mit den vorbeugenden Fungizidbehandlungen beginnen. Dabei die Felder kontrollieren und Krautfäulebefall oder Befallsverdacht bitte unverzüglich der Pflanzenschutzstelle melden. Sie helfen damit, dass wir frühzeitig auf Befall aufmerksam machen können und andere Produzenten warnen können. Im Internet unter www.phytopre.ch wird die aktuelle Befallslage laufend nachgeführt. Die Krautfäule erkennt man an dem weisslichen Pilzrasen auf der Blattunterseite im noch nicht abgestorbenen Übergangsbereich. Befall tritt an Blättern und Stängeln auf. Gegenwärtig beobachtet man auch verschiedene krautfäuleähnliche Flecken (Verätzungen, Sonnenbrand) auf den Kartoffelblättern. Bei Unsicherheit die Pflanzenschutzstelle kontaktieren. Kein Jakobskreuzkraut Mehrere Anfragen betreffen gelb blühende Pflanzen in extensiven Wiesen und Weiden. Sie sind vielfach bereits am Verblühen. In allen bisherigen Anfragen handelte es sich nicht um das für Pferde, Rinder, Kühe und Schafe giftige Jakobs-Kreuzkraut, sondern um den unschädlichen Wiesenpippau. Das Jakobskreuzkraut blüht später, nämlich Ende Juni bis August. Der Wiesenpippau hat nur zungenförmige Strahlenblüten. Er weist im Gegensatz zum Jakobskreuzkraut keine Röhrenblüten im Zentrum der Blüte auf. Seine Blätter sind löwenzahnartig. Verdacht auf Jakobskreuzkraut bitte der Pflanzenschutzstelle mitteilen. LBBZ Arenenberg, Fachstelle Pflanzenschutz und Ökologie, Hermann Brenner, Telefon 071 663 31 40 |
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