Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. Oktober 2018


Landwirtschaft sagt NEIN zur Energie-Steuer

Ausgabe Nummer 9 (2015)

Zusatzkosten von 15 000 Franken pro Betrieb

Das Thurgauer Komitee «Energie-Steuer Nein» hat sich mit SVP-Nationalrat Markus Hausammann, Präsident Verband Thurgauer Landwirtschaft (VTL), über die Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer » unterhalten.

Thurgauer Komitee: Der Schweizer Bauernverband und der VTL empfehlen, die neue Energie-Steuer der Grünliberalen abzulehnen. Was spricht aus Sicht der Landwirtschaft so klar dagegen?
Markus Hausammann: Die Initiative schadet nur und nützt nichts. Für den durchschnittlichen Bauernbetrieb würde aufgrund von Berechnungen des Bundes der jährliche Aufwand um 15 000 Franken steigen. Das ist ein enormer Betrag.

Thurgauer Komitee: Die Initiative will dafür die Mehrwertsteuer abschaffen, das wäre doch ein Vorteil.
Markus Hausammann: Davon hätte die Landwirtschaft keinen oder nur wenig Nutzen. Die Bauern würden von der Abschaffung der Mehrwertsteuer kaum profitieren, hätten aber zusätzliche Energiekosten, die nicht überwälzt werden könnten.

Thurgauer Komitee: Gibt es noch andere Argumente gegen die Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer»?
Markus Hausammann: Die Landwirtschaft ist Teil der Wirtschaft. Für unser Land ist es wichtig, dass es der gesamten Wirtschaft gut geht und uns allen nicht ständig mehr Bürokratie und höhere Kosten aufgeladen werden. Die Initiative löst aber genau das aus. Ich empfehle deshalb ein klares Nein am 8. März 2015.


Thurgauer Komitee «Energie-Steuer Nein»



Markus Hausammann

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