«Zum ersten, zum zweiten und zum dritten»
Ausgabe Nummer 38 (2003)
«Zum ersten, zum zweiten und zum dritten»
| MBR Thurgau führt im Januar 2004 Versteigerung von Occasionen durch | ||||||||
|
|
||||||||
|
|
||||||||
| Bei Betriebsumstrukturierungen, Zusammenschlüssen oder Hofübergaben fallen immer wieder «überzählige» Maschinen an. Um solche noch gebrauchsfähige Occasionen einer neuen Nutzung zuzuführen, organisiert der Maschinen- und Betriebshelferring (MBR) Thurgau Anfang nächsten Jahres in Müllheim-Wigoltingen eine zentrale Gant. | ||||||||
|
||||||||
| «Versteigerungen lohnen sich immer, sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer», weiss Pirmin Dähler aus Erfahrung. Der Gantrufer aus Mammern wird am kommenden 3. Januar 2004 auf dem Gelände der Zwicky-Mühlen im Hasli (Müllheim-Wigoltingen) die noch gebrauchsfähigen Occasionsmaschinen an den Mann oder die Frau bringen. Der MBR Thurgau plant auf dieses Datum kurz nach dem Jahreswechsel eine grosse zentrale Versteigerung von Landmaschinen und Geräten. «Unsere Idee ist es, den Landwirten eine Plattform zu bieten, um noch gebrauchsfähige Maschinen zu einem guten Preis zu verkaufen», erklärt Hansueli Osterwalder, Präsident des MBR Thurgau. Eine zentrale Versteigerung sei Erfolg versprechender als einzelne Inserate, ist man beim MBR Thurgau überzeugt. Gerade im Zusammenhang mit einer Neuausrichtung des Betriebes, bei der Aufgabe einzelner Betriebszweige oder auch bei einer Hofübergabe würden immer wieder Maschinen und Geräte anfallen, die noch in gutem Zustand und durchaus gebrauchsfähig seien, erklärt Andreas Roos, Geschäftsführer des MBR Thurgau. Um die Nachfrage nach einer solchen zentralen Occasionsversteigerung abzuklären, wurde das Vorhaben den Maschinenringmitgliedern vor gut einem Monat schriftlich mitgeteilt. Das Rundschreiben habe recht viel Interesse ausgelöst, freuen sich Osterwalder und Roos. Nun können die zum Verkaufe stehenden Maschinen beim MBR Thurgau gemeldet werden (siehe Kasten). Geschäftsführer Roos unterstreicht, dass ausschliesslich Maschinen in gebrauchsfähigem Zustand angemeldet werden sollen. Die Angebotespalette umfasst alle landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte vom Ackerstriegel bis zum Zuckerrübenvollernter. Auch Milchkontingente sollen unter den Hammer kommen. Der MBR sorgt in allen Fällen für eine korrekte Abwicklung. Er zieht dafür einen bescheidenen Unkostenbetrag ein. Der Maschinenring erstellt vorgängig eine Liste der feilgebotenen Ware, diese wird ab zirka Mitte Dezember verfügbar sein. Die Gerätschaften gelangen schliesslich am Samstag, 3. Januar, unter den Hammer. Die Ware kann auf dem Areal der Zwicky-Mühlen gleichentags auch besichtigt werden. «Die Ambiance an einer Versteigerung ist immer sehr speziell», sagt Gantrufer Dähler. Und gerade dies sei nicht unwichtig für den erfolgreichen Verkauf einer Maschine. Zur guten Atmosphäre wird sicher auch die Festwirtschaft beitragen. Sollte der Anlass zu einem Erfolg werden, so werde dieser auch in den kommenden Jahren durchgeführt, stellen Roos und Osterwalder in Aussicht. (hil) |
||||||||

