Ausgabe Nummer 11 (2005)
Messebesucher fühlten sich im Schlaraffenland wohl
| Schlaraffia: Lebens- und Genussmittelproduzenten zeigten, was das Herz begehrt | |||
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Messebesucher fühlten sich im Schlaraffenland wohl
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| Die 5. Wein- und Gourmet-Messe Schlaraffia in Weinfelden wurde vom 10. bis 13. März von rund 8500 Personen 500 mehr als im vergangenen Jahr besucht. | |||
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| Markus Vogt, Verwaltungsratspräsident der Genossenschaft Messen Weinfelden, sprach am Sonntagabend von einer ganz guten Geschichte und meinte damit den Verlauf der Schlaraffia 2005. Neben den rund 8500 Besucherinnen und Besuchern haben nach seinen Aussagen die Aussteller mehrheitlich bessere Geschäfte gemacht als in den Vorjahren. Auch die Vergrösserung der Messe mit einem zweiten Zelt sei positiv bewertet worden. Thurgauer Weine mit hoher Qualität Mit der Pinot-Noir-Weinprämierung des Thurgauer Weinbauverbands (TWV) erlebte die Schlaraffia bereits am ersten Tag einen Höhepunkt. Eine neutrale Jury bewertete während drei Tagen die 96 eingereichten Weine nach den Kriterien Auge, Nase, Gaumen und Gesamteindruck. Die Thurgauer Pinot-Noir-Weine wurden in die Kategorien Barrique, Spätlese und normale Kelterung eingeteilt. Peter Egloff, Präsident TWV, freute sich sichtlich über die hohe Qualität der Thurgauer Pinot-Noir-Weine und meinte viel sagend: «Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute wächst so nah.» Auch Urs Schneider, Stellvertretender Direktor des Schweizerischen Bauernverbandes, lobte die Thurgauer Weinbauern, die nach seiner Meinung mit der ausgesprochen hohen Qualität der Weine den richtigen Weg eingeschlagen haben. Es sei aber auch wichtig, dass die einheimischen Weine für die Konsumenten sichtbar gemacht werden. Interesse an einheimischen Produkten Auch AgroMaketing Thurgau war mit ihren Partnern Thurgauer Weinbauverband, Käseparadies, Öpfelfarm Kauderer Steinebrunn, Thurella und Stedy Gewürzspezialitäten mit von der Partie. Markus Frei, Präsident AgroMarketing Thurgau, ist mit dem Verlauf der diesjährigen Wein- und Gourmet-Messe sehr zufrieden. Nach seinen Beobachtungen zeigten sich die Messebesucher interessiert an den Lebensmitteln aus einheimischer Produktion. Er sprach auch von einem sehr guten Verkauf. In nur fünf Jahren hat sich die Schlaraffia nach Ansicht von Frei zu einer wichtigen Plattform für Wein- und Gourmetspezialitäten entwickelt. Spezialitäten aus der Schweiz und dem Ausland Während vier Tagen präsentierten über 110 Aussteller Weine und Spezialitäten aus der ganzen Schweiz und dem Ausland. Es wurden Spezialitäten aus der Bielersee-Region, dem Appenzellerland und dem Wallis speziell angeboten. Die Besucher hatten ausgiebig Gelegenheit, die Spezialitäten zu degustieren. Auf sehr grosses Interesse stiess auch die Showküche, wo Spitzenköche ihr Können zeigten. Viele Messe-Beizli luden zum Verweilen ein. Mit dabei war auch die Weinfelder Gastronomie mit Wine-and-Dine-Veranstaltungen. Mario Tosato |
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