Ausgabe Nummer 45 (2004)
Mini Kiwi die neuen Exoten aus dem Thurgau
| Probeanbau | |||||||||
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Mini Kiwi die neuen Exoten aus dem Thurgau
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| In diesen Tagen gelangen die ersten Mini Kiwis aus dem Thurgau auf den Markt. Erwartet wird eine Ernte von rund vier Tonnen. | |||||||||
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| «Sie schmecken herrlich, die kleinen Schwestern der wohlbekannten braunschaligen Kiwis», schwärmt Peter Konrad, Leiter Fachstelle Gemüse und Beerenbau, Landwirtschaftliches Bildungs- und Beratungszentrum (LBBZ), Arenenberg. Mini Kiwis haben eine grüne Schale mit je nach Sorte mehr oder weniger ausgeprägten rotbraunen Bäckchen. Sie sind unbehaart, und man isst sie ohne zu schälen frisch ab Pflanze, in Desserts, als Kompott, in Jogurts und Glacés oder als Konfitüre. Wie Konrad erklärt, reifen die Früchte des selben Stockes nicht alle gleichzeitig. Noch nicht ganz weiche Früchte werden deshalb bei Zimmertemperatur nachgereift, und erst wenn sie dann weich sind, bei voll entfaltendem Aroma genossen. Reich an Vitaminen Das grüne, saftige Fruchtfleisch der Mini Kiwis enthält zahlreiche, dunkle Kerne und hat seinen säuerlich-süssen, sehr aromatischen Geschmack, welcher verschiedentlich verglichen wird mit Feigen, Birnen, geschmacklich verfeinerten Stachelbeeren oder verfeinerten Kiwis. Die zwei bis vier Zentimeter grossen Früchte sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und wirken verdauungsfördernd. Insbesondere enthalten sie einen hohen Gehalt an Vitamin C. Aber auch Kalzium, Kalium, Phosphor, Eisen und Ballaststoffe kommen in bedeutenden Mengen vor. In den Verkaufsregalen Laut Konrad versuchen die ersten kleinen «Müsterli» von Thurgauer Mini Kiwis die Gunst der Konsumenten zu erobern. Angeboten werden die leckeren Früchtchen bei den Grossverteilern der Region Ostschweiz und im Grossraum Zürich. Am Probeanbau sind vier Produzenten beteiligt. Gesammelt und vermarktet werden die Mini Kiwis von der Landi Hüttwilen mit Geschäftsführer Jürg Weber. Mario Tosato |
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