Ausgabe Nummer 47 (2007)

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Minikiwi – die Alternative

In den letzten Jahren konnten sich die Minikiwis als Ostschweizer Nischenkultur etablieren. Mit ihren aromatischen Früchten bereichern sie das heimische Beerenangebot um eine wertvolle Neuheit.

Da dieses Jahr mehrere Neuflächen in die Ertragsphase kamen, konnten erstmals etwas grössere Mengen vermarktet werden. Die erfreuliche Nachfrage und die vielen positiven Rückmeldungen von interessierten Konsumenten zeigen, dass der Durchbruch am Markt gelang.

Für das Frühjahr 2008 sind weitere Neupflanzungen geplant. Bereits sind hierfür 2,5 Hektaren Jungpflanzen reserviert. Interessenten finden nachfolgend einige Hinweise und melden sich bei Thomas Imhof (Telefon 071 663 33 01).

  • Ideal sind gute Obstbaulagen (wie für Kirschen und frühe Apfelsorten).
  • Die Pflanzung erfolgt ab Mitte Mai.
  • Erwünscht ist eine Mindestanbaufläche von 30 Aren.
  • Im Rahmen unseres Projektes werden Minikiwis vom BLW als Innovationskultur mit CHF 26 000.–/ha gefördert.
  • Die Anlageerstellungskosten (inklusive Maschinen- und Arbeitskosten) liegen bei CHF 50 000.–/ha.
  • Bei uns reifen die Minikiwis je nach Witterung, Sorte und Lage zwischen Mitte August bis Mitte Oktober. Insgesamt kann mit einer Ernteleistung von gut 5 kg/h gerechnet werden (1600 h/ha). Die Ernte verläuft dabei in zwei Schritten: der ästchenweise Ernte folgt die Konfektionierung (Aufbereitung und Abfüllen in die Schalen). Der zweite Schritt nimmt rund drei Viertel des gesamten Ernteaufwandes in Anspruch und kann gegebenenfalls an spezialisierte Konfektionierungsbetriebe abgegeben werden.
  • Die zweite grosse Aufwendung im Arbeitsvoranschlag der Ertragskultur ist der Schnitt im Februar/März. Hier muss mit rund 150 h/ha gerechnet werden.


Peter Konrad und Thomas Imhof, BBZ Arenenberg


Minikiwis überzeugen durch ihren hervorragenden
Geschmack. In verschiedenen
Ländern entwickelt sich eine Produktion. (T. Imhof)
Minikiwis überzeugen durch ihren hervorragenden Geschmack. In verschiedenen Ländern entwickelt sich eine Produktion. (T. Imhof)