Ausgabe Nummer 36 (2005)

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Neuer Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle des Thurgauer Bauernverbandes

Neuer Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle des Thurgauer Bauernverbandes

Sehr gespannt auf meine neue Aufgabe und mit grossen Erwartungen im Rucksack durfte ich am 5. September die Arbeit im Dienste des Thurgauer Bauernverbandes aufnehmen. Mit grosser Freude stelle ich mich den Lesern des «Thurgauer Bauer» als neuer Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle in Weinfelden vor.


Neuer Mitarbeiter: Andreas Rohner arbeitet seit
Montag als Sachbearbeiter auf der Geschäftsstelle
des Thurgauer Bauernverbandes. (kb)

Mein Name ist Andreas Rohner, ich bin 28-jährig, und in meiner Freizeit beschäftige ich mich regelmässig mit Gartenarbeit und ich wandere gerne durch die Schweiz. Aufgewachsen bin ich im schönen Dorf Diepoldsau im St.Galler Rheintal auf dem landwirtschaftlichen Betrieb meiner Eltern als der Mittlere von drei Brüdern. Mein älterer Bruder wusste schon früh, dass er einmal den Betrieb übernehmen werde, und mir war die Schule nicht unlieb, so machte ich die Matura an der Kantonsschule Heerbrugg. Was ich später studieren wollte, war mir schnell klar: Mein Herz pochte für die Landwirtschaft, also schrieb ich mich für das Agronomiestudium an der ETH Zürich ein. Es folgten fünf schöne und abwechslungsreiche Jahre, eine unvergessliche Studienzeit. Während des Studiums hatte ich Gelegenheit, verschiedene Praktika zu absolvieren. Ein halbes Jahr habe ich auf einem Ackerbau-Milch-Mischbetrieb im waadtländischen Fey verbracht und meine Scheu vor dem Französischen abgebaut, einen Sommer lang zog es mich ins italienische Piemont auf eine Versuchsanstalt für Obstbau – Schwerpunkt war die Prüfung neuer Pfirsich-, Aprikosen- und Apfelsorten – und schliesslich war ich auch noch einige Wochen auf dem Gemüsebaubetrieb der Forschungsanstalt Wädenswil tätig. Meine Diplomarbeit durfte ich bei der Firma Syngenta in Stein (AG) schreiben, wo ich mich mit der geografischen Verteilung verschiedener Krautfäulestämme auf Kartoffeln und Tomaten in der Schweiz beschäftigte.Schon bald nach dem Studium trat ich meine erste Stelle an als stellvertretender Betriebsleiter auf einem grossen Gemüsebaubetrieb in Dällikon im zürcherischen Furttal. Die Spezialkulturen, insbesondere der Gemüsebau, haben mich seit jeher fasziniert, zumal ich in gewisser Weise schon von zu Hause aus geprägt wurde, mein Vater hat bereits Gemüse- und Obstbau betrieben.
Meine Hauptaufgabe in Dällikon war, nebst der Führung von rund 30 portugiesischen Arbeitskräften, der ganze Anbau und die Kontrolle der Freilandkulturen, angefangen vom Pflanzenschutz und der Düngung bis hin zu erntespezifischen Aspekten wie Termin- und Mengenschätzungen. Ich hatte die Gelegenheit, in diesen knapp drei Jahren einen enormen Schatz an Erfahrungen in verschiedenartigen Bereichen zu sammeln.
Als der Thurgauer Bauernverband eine freie Stelle anbot, wollte ich diese Chance beim Schopfe packen und wurde zu meiner grossen Freude prompt dafür ausgewählt. Um die Erinnerung an meine alte Heimat wach zu halten, bin ich wieder an den Rhein gezogen, der auch im Thurgau seinen Reiz auf mich ausübt. Meine künftigen Aufgaben beim Verband lassen sich wie folgt skizzieren: Grundlagenarbeit und Interessenvertretung der Thurgauer Bauernfamilien auf verschiedenen Ebenen, Unterstützung und Beratung der Mitglieder und Sektionen des Thurgauer Bauernverbandes.
Ich werde mein Möglichstes tun, um den Thurgauer Bauernfamilien bei Unklarheiten weiterzuhelfen und sie in ihrem Sinne zu unterstützen und repräsentieren.

Andreas Rohner,
Sachbearbeiter Thurgauer Bauernverband