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| Ernährung und Rezepte |
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Frische Champignons sind etwas Delikates
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| Frische Kulturchampignons waren früher eine seltene und teure Delikatesse. Seit vielen Jahren gelangen sie aus einheimischen Zuchtbetrieben auf den Markt und sind auch für Leute mit kleinem Portmonee erschwinglich geworden. Champignons sind sehr vielseitig verwendbar und haben das ganze Jahr Saison. |
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Die traditionelle Selbstversorgung der Klöster wird in der Kartause Ittingen neuzeitlich interpretiert. Im Bild: Procurator Kurt Schmid im Weinkeller. |
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Champignons passen zu Fleisch und Fisch, zu Gemüse-, Käse-, Eier-, Teigwaren-, Kartoffel- und Reisgerichten, geben köstliche Toasts oder Suppen und schmecken auch als Salat delikat. In der vegetarischen Küche dienen Champignons oft als Fleischersatz, obwohl der Proteingehalt geringer ist.
Pilzpastetli
Zutaten:
1 Stück Butter
500 g Champignons, geschnitten
1 Lauchstängel, fein geschnitten
1 Rüebli, fein gehobelt
Salz, Pfeffer
1 Bouillonwürfel
1 dl Weisswein
2 dl Rahm
etwas Maizena rapid zum Binden
Pastetli zum Aufbacken
Zubereitung:
Butter erwärmen, Pilze und Gemüse dämpfen, würzen und Flüssigkeit einkochen lassen. Mit Weisswein ablöschen und ebenfalls einkochen lassen. Rahm dazu geben und mit Maizena rapid binden. Die Pastetli im Ofen aufbacken und vor dem Servieren mit dem Pilzgericht füllen.
Nüsslisalat
Zutaten:
200 g Nüsslisalat
2 hart gekochte Eier
1 Stück Bratbutter
1 bis 2 Scheiben Brot, in kleine Würfeli geschnitten
1 Bund Petersilie, fein gehackt
200 g Champignons
Salz, Pfeffer
Sauce:
4 EL Essig
4 EL Rapsöl
Salz, Pfeffer
etwas Senf
Zubereitung :
Für die Sauce alles mit dem Schwingbesen mischen. Nüsslisalat rüsten. Brotwürfeli in der Bratbutter goldig braten und in ein Schüsselchen geben. In der gleichen Pfanne die Pilze braten und würzen. Nüsslisalat mit der Sauce mischen und auf Teller anrichten. Pilze auf den Salat anrichten und mit Petersilie bestreuen. Mit Eierscheiben und Brotwürfeli ausgarnieren.
LBBZ Arenenberg, Fachstelle Ländliche Hauswirtschaft und Familie, Pia Lenz
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Tipps rund um Zuchtpilze
Aufbewahren: Zuchtpilze halten sich locker in offene Schalen gefüllt (nicht in Plastiksäcken) ein paar Tage im Kühlschrank frisch.
Putzen: Abspülen oder einfach trocken abreiben genügt.
Einfrieren: Kleine Pilze ganz, grössere in Scheiben. Nicht blanchieren.
Zubereiten: Zuchtpilze können auf zahlreiche Arten zubereitet werden. Man kann sie kochen, dünsten, braten, grillieren, frittieren und roh essen.
Aufwärmen: Zuchtpilze können auch aufgewärmt genossen werden
Saison: Haben Zuchtpilze immer. Es gibt sie ganzjährig frisch in gleich bleibender Qualität.
Sorten: weisse oder braune Champignons, Shii-take und Austernpilze (Pleuroten)
Anbau: Der geschieht in Spezialbetrieben in Ihrer Nähe. Kulturpilze wachsen in vollklimatisierten Hallen auf vollständig natürlichem Nährboden. Ohne Schadstoffbelastung wie bei den wild wachsenden Pilzen.
Verband Schweizer Pilzproduzenten
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