Ausgabe Nummer 37 (2009)

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Ostschweizer Biomarkt: Eine Erfolgsgeschichte

Bereits zum fünften Mal in Folge findet am Samstag, 12. September, auf dem Platz des Pestalozzischulhauses in Weinfelden der Ostschweizer Biomarkt statt.

Brigitta Hartmann, Mitorganisatorin der ersten Stunde, erwartet am kommenden Samstag bereits um 7 Uhr ein reges Treiben auf dem idyllischen Platz des Oberstufenzentrums Pestalozzi in Weinfelden. Mehr als 50 Bioproduzenten und -verarbeitende stellen da ihre Markstände auf, um ihre Produkte und Spezialitäten in kontrollierter Bioqualität anzubieten. Die Organisatoren erwarten gegen 4000 Konsumentinnen und Konsumenten. Angesprochen auf die negativen Schlagzeilen von Bioprodukten antwortet Biobäuerin Regina Bräuniger, Vorstandsmitglied des Vereins Ostschweizer Biobäuerinnen und Bauern (VOB): «Wir Biobauern werden regelmässig kontrolliert und bürgen so für die Qualität unserer Bioprodukte. Die Bezeichnungen ‹biologisch› oder ‹ökologisch› dürfen nur verwendet werden, wenn die Einhaltung der Bioanforderungen bei der Produktion, der Aufbereitung und der Einfuhr kontrolliert und zertifiziert wurde.»

Reichhaltiges Angebot
Während andere Biomärkte Mühe hätten, genügend Produzenten zur Teilnahme zu bewegen, sei dies in Weinfelden kein Problem. «90 Prozent unserer Bioanbieter sind seit nunmehr fünf Jahren dabei», freut sich Hartmann. Die reichhaltige Palette bietet alles, was der Gaumen begehrt: fein duftendes Gebäck, würzige Käsesorten, Milch- und Fleischspezialitäten, frisches Obst und Gemüse, aromatische Tee- und Küchenkräuter, Wein Säfte, Eis, Schokolade und vieles andere mehr. Im Non- Food-Bereich werden Pflanzen, Holz- und Handwerksartikel, Körbe, Textilien, ökologische Waschmittel und Kosmetikprodukte angeboten. Ebenfalls einen festen Platz am Biomarkt haben Organisationen wie der Vogelschutz, WWF und Pro Natura.

Interessantes Rahmenprogramm
Wiederum wird am Biomarkt, der von 9 bis 16 Uhr stattfindet, ein reichhaltiges Rahmenprogramm mit Degustationen, Blumenbinden für Kinder, Streichelzoo und anderem mehr angeboten. Für musikalische Umrahmung sorgen die Bergjodler aus dem Toggenburg und «Bumm Tschagg», eine Band der Musikschule Weinfelden. Am Nachmittag ist Jakob Surbeck, Spieler des Zufalls und Jongleur der Töne, zu sehen. Bei einem Wettbewerb gibt es viele attraktive Preise zu gewinnen.

Mario Tosato