Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
14. September 2018


Rekord-Initiative für Ernährungssicherheit festlich eingereicht

Ausgabe Nummer 32 (2014)

In Rekordzeit von drei Monaten erreichte die Initiative für Ernährungssicherheit das geforderte Soll. Im Juli konnten fast 150 000 beglaubigte Unterschriften der Bundeskanzlei übergeben werden. Bäuerinnen und Bauern aus allen Landesgegenden veranstalteten dazu einen Festzug durch die Stadt Bern und präsentierten dabei ihre lokalen Spezialitäten.

Die Sammelaktion für die Initiative war die erfolgreichste in den letzten 20 Jahren. Dies lässt sich auf die gute Organisation innerhalb der Landwirtschaft, das hohe Sammelengagement in den Regionen, aber auch die grosse Zustimmung der Bevölkerung zum Anliegen zurückführen.
Zur Übergabe reiste auch eine Delegation aus dem Thurgau mit Vertretern aus dem Vorstand sowie Mitgliedern des VTL nach Bern. Am Festzug durch die Altstadt verteilte diese den Passanten Süssmoscht, zur Verfügung gestellt durch die Mosterei Möhl, an die Passanten. Der Umzug endete vor der Bundeskanzlei, wo die Delegationen aus allen Kantonen die von ihnen gesammelten und von den Gemeinden beglaubigten Unterschriften der Bundeskanzlei übergaben. Der Direktor des Schweizer Bauernverbands (SBV), Jacques Bourgeois, erläuterte dabei die wichtigsten Ziele: «Die Initiative nimmt die internationalen und nationalen Entwicklungen auf und hilft, diese zu meistern. Sie sichert langfristig die Versorgung der Schweizer Bevölkerung mit einheimischen Lebensmitteln, indem sie das Kulturland und die Agrarproduktion stärkt.» Bereits voraus schaute SBVPräsident Markus Ritter, der den anwesenden Delegationen nicht nur für die grossartige Unterstützung dankte, sondern bereits auf die Volksabstimmung in drei bis vier Jahren einstimmte: «Gemeinsam können wir diese gewinnen!»
Die Initiative für Ernährungssicherheit ist eine Massnahme in einem Strategiepaket des SBV für die Zukunft. Dabei soll in der Schweizer Agrarpolitik die vielfältige, nachhaltige einheimische Lebensmittelproduktion wieder einen höheren Stellenwert erhalten. Mit der Übergabe der vielen Unterschriften ist der erste Schritt in diese Richtung geglückt und die öffentliche Diskussion eröffnet! (mgt/dt)




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