Ausgabe Nummer 13 (2007)
Rezept: Das Ei – vielseitig verwendbar in der Küche
Das Ei ist ein wertvolles Nahrungsmittel und in der Küche unentbehrlich. Je nach Zubereitungsart
und Zutaten kommt jedes Ei wieder anders daher. Das Kochen und Backen
mit dem Weissen und dem Gelben vom Ei ist vielseitig und in der heutigen Küche nicht
mehr wegzudenken. Zudem ist das Ei Symbol des Lebens.
Es gibt weit mehr als ein Spiegelei, ein Dreiminutenei oder ein Rührei. Eier bilden die Grundlage für eine Fülle von köstlichen Gerichten. Sie lassen sich schnell und problemlos zubereiten, wie beispielsweise eine französische Omelette, bereichert mit viel Schnittlauch oder Bärlauch. Etwas mehr Zeit wird zur Herstellung eines Käsesoufflés, Cremen,Kuchen,Torten usw. benötigt. Der Fantasie sind aber keine Grenzen gesetzt.
Symbol des Lebens
Der Brauch, zu Ostern Eier zu bemalen, zu verschenken und zu «tütschen» geht auf verschiedene Ursprünge zurück. Schon in der Urchristenzeit galt das Ei als Sinnbild des Lebens und der Auferstehung. Das Ei hält etwas verborgen, woraus Leben entsteht. Damit wird die Beziehung zur Auferstehung Christi deutlich und die Verbindung zwischen dem Ei und Ostern für die Christen erklärbar.
Aber nicht nur der Beginn des Lebens, sondern auch die Zukunft des Lebens, im besonderen der Kinder, lässt Ostern zu einem Freudenfest werden.Auch die Frage nach der Ewigkeit kann durch die Form des Eies, ohne Anfang und Ende bzw. der Frage, ob zuerst Ei oder Huhn war, gedeutet werden. Die Verbindung zur Fruchtbarkeit ist durch die germanische Liebesgöttin Ostara gegeben. Das heutige Brauchtum der Ostereier geht auch auf die im Mittelalter übliche Bezahlung der Zinsen und Abgaben mit Eiern an Gründonnerstag zurück.
4 hart gekochte Eier
3 EL Mayonnaise
5 EL Halbfett- oder Speisequark
Salz, Pfeffer
viel frischen Schnittlauch, fein geschnitten
8 Scheiben Toastbrot
Zubereitung:
Eier schälen und fein hacken. In eine Schüssel geben und mit Mayonnaise und Quark mischen. Würzen und Schnittlauch dazugeben. Die Eimasse auf die Toastbrote streichen und mit einem feinen Farbtupfer, wie zum Beispiel ganz feine Rüeblistängeli, garnieren.
8 hart gekochte Eier
Vinaigrette:
1 Bund Radieschen
1 EL Baumnüsse, grob gehackt
2 EL Kräuteressig
1 EL Zitronensaft
1 TL Senf, eventuell grobkörnig
Salz, Pfeffer
4 EL kalt gepresstes Rapsöl
1 B. Schnittlauch, fein geschnitten
50 g Kresse oder Bärlauch
Zubereitung:
Die Eier in dünne Scheiben schneiden und auf eine runde Platte kreisförmig oder auf Teller anrichten. Für die Vinaigrette die Radieschen in kleinste Würfelchen schneiden. Essig, Zitronensaft, Senf und Gewürze sowie das Öl zu einer sämigen Sauce rühren. Schnittlauch und Radieschen beifügen. Kresse oder Bärlauch waschen und gut abtropfen lassen.Auf die Teller oder die Platte anrichten und die Vinaigrette darüberträufeln.
6 dl Milch
2 Prisen Salz
60 g Griess
50 g Butter
3 EL Zucker
50 g geschälte, gemahlene Mandeln
50 g Sultaninen
500 g gekaufter Mürbteig
3 Eigelb
3 Eiklar
1 Prise Salz
Zubereitung:
Milch und Salz aufkochen. Griess einrühren und zirka 20 Minuten garen. Butter, Zucker, Mandeln und Sultaninen dazugeben. Auskühlen lassen. Mürbteig auswallen und damit ein Wähenblech von 28 cm oder eine Springform von 24 bis 26 cm Durchmesser belegen. Eigelb unter den leicht ausgekühlten Brei mischen. Eiklar mit der Prise Salz sehr steif schlagen und unter die Masse ziehen. Diese auf den Teigboden verteilen.
Backen: Bei 200 Grad zirka 30 Minuten.
BBZ Arenenberg, Pia Lenz
Woran erkennt man ein frisches Ei?
Ob ein Ei alt oder frisch ist, lässt sich leicht anhand von drei Frischtests beurteilen:
Beim Aufschlagen ist der Dotter hochgewölbt und das Eiklar deutlich in zwei Zonen geteilt. Mit zunehmendem Alter wird der Dotter flacher und vermischt sich trotz gekonnten Aufschlagens mit dem Eiklar.
Schütteltest: Bei einem frischen Ei ist kein Geräusch zu hören, wenn man es leicht hin und her schüttelt. Alte Eier verursachen dabei ein glucksendes Geräusch, weil das Eiklar dünnflüssiger geworden ist.
Schwimmtest: Legt man ein frisches Ei in kaltes Wasser, bleibt es am Boden liegen. Ältere Eier richten sich aufgrund der vergrösserten Luftkammer teilweise auf oder schwimmen sogar an der Oberfläche.
Es gibt weit mehr als ein Spiegelei, ein Dreiminutenei oder ein Rührei. Eier bilden die Grundlage für eine Fülle von köstlichen Gerichten. Sie lassen sich schnell und problemlos zubereiten, wie beispielsweise eine französische Omelette, bereichert mit viel Schnittlauch oder Bärlauch. Etwas mehr Zeit wird zur Herstellung eines Käsesoufflés, Cremen,Kuchen,Torten usw. benötigt. Der Fantasie sind aber keine Grenzen gesetzt.
Symbol des Lebens
Der Brauch, zu Ostern Eier zu bemalen, zu verschenken und zu «tütschen» geht auf verschiedene Ursprünge zurück. Schon in der Urchristenzeit galt das Ei als Sinnbild des Lebens und der Auferstehung. Das Ei hält etwas verborgen, woraus Leben entsteht. Damit wird die Beziehung zur Auferstehung Christi deutlich und die Verbindung zwischen dem Ei und Ostern für die Christen erklärbar.
Aber nicht nur der Beginn des Lebens, sondern auch die Zukunft des Lebens, im besonderen der Kinder, lässt Ostern zu einem Freudenfest werden.Auch die Frage nach der Ewigkeit kann durch die Form des Eies, ohne Anfang und Ende bzw. der Frage, ob zuerst Ei oder Huhn war, gedeutet werden. Die Verbindung zur Fruchtbarkeit ist durch die germanische Liebesgöttin Ostara gegeben. Das heutige Brauchtum der Ostereier geht auch auf die im Mittelalter übliche Bezahlung der Zinsen und Abgaben mit Eiern an Gründonnerstag zurück.
Eierbrötchen
Zutaten:4 hart gekochte Eier
3 EL Mayonnaise
5 EL Halbfett- oder Speisequark
Salz, Pfeffer
viel frischen Schnittlauch, fein geschnitten
8 Scheiben Toastbrot
Zubereitung:
Eier schälen und fein hacken. In eine Schüssel geben und mit Mayonnaise und Quark mischen. Würzen und Schnittlauch dazugeben. Die Eimasse auf die Toastbrote streichen und mit einem feinen Farbtupfer, wie zum Beispiel ganz feine Rüeblistängeli, garnieren.
Eiersalat mit Vinaigrette
Zutaten:8 hart gekochte Eier
Vinaigrette:
1 Bund Radieschen
1 EL Baumnüsse, grob gehackt
2 EL Kräuteressig
1 EL Zitronensaft
1 TL Senf, eventuell grobkörnig
Salz, Pfeffer
4 EL kalt gepresstes Rapsöl
1 B. Schnittlauch, fein geschnitten
50 g Kresse oder Bärlauch
Zubereitung:
Die Eier in dünne Scheiben schneiden und auf eine runde Platte kreisförmig oder auf Teller anrichten. Für die Vinaigrette die Radieschen in kleinste Würfelchen schneiden. Essig, Zitronensaft, Senf und Gewürze sowie das Öl zu einer sämigen Sauce rühren. Schnittlauch und Radieschen beifügen. Kresse oder Bärlauch waschen und gut abtropfen lassen.Auf die Teller oder die Platte anrichten und die Vinaigrette darüberträufeln.
Der schnelle Osterkuchen
Zutaten:6 dl Milch
2 Prisen Salz
60 g Griess
50 g Butter
3 EL Zucker
50 g geschälte, gemahlene Mandeln
50 g Sultaninen
500 g gekaufter Mürbteig
3 Eigelb
3 Eiklar
1 Prise Salz
Zubereitung:
Milch und Salz aufkochen. Griess einrühren und zirka 20 Minuten garen. Butter, Zucker, Mandeln und Sultaninen dazugeben. Auskühlen lassen. Mürbteig auswallen und damit ein Wähenblech von 28 cm oder eine Springform von 24 bis 26 cm Durchmesser belegen. Eigelb unter den leicht ausgekühlten Brei mischen. Eiklar mit der Prise Salz sehr steif schlagen und unter die Masse ziehen. Diese auf den Teigboden verteilen.
Backen: Bei 200 Grad zirka 30 Minuten.
BBZ Arenenberg, Pia Lenz
Woran erkennt man ein frisches Ei?
Ob ein Ei alt oder frisch ist, lässt sich leicht anhand von drei Frischtests beurteilen:
Beim Aufschlagen ist der Dotter hochgewölbt und das Eiklar deutlich in zwei Zonen geteilt. Mit zunehmendem Alter wird der Dotter flacher und vermischt sich trotz gekonnten Aufschlagens mit dem Eiklar.
Schütteltest: Bei einem frischen Ei ist kein Geräusch zu hören, wenn man es leicht hin und her schüttelt. Alte Eier verursachen dabei ein glucksendes Geräusch, weil das Eiklar dünnflüssiger geworden ist.
Schwimmtest: Legt man ein frisches Ei in kaltes Wasser, bleibt es am Boden liegen. Ältere Eier richten sich aufgrund der vergrösserten Luftkammer teilweise auf oder schwimmen sogar an der Oberfläche.

