Ausgabe Nummer 41 (2006)
Rezept: Suppen sind im Trend
Eine Suppe gehört als erster Gang zu jedem guten Essen. Sie regt richtig zubereitet die Esslust an. In Krankheitsfällen kann eine Suppe oft das Einzige sein, was der Patient essen mag. An kalten Tagen schätzt man eine währschafte Suppe, denn sie wärmt und stärkt von innen.
In London und New York und sogar Basel sind Stehbars, die Suppen ausschöpfen, längst ein Renner. Suppen sind heiss oder kalt, süss oder pikant ein Genuss. Es ist eindrücklich, was sich auf der Grundlage einer kräftigen Brühe durch die Beigabe von Gewürzen, Kräutern, Gemüse oder Fleisch herstellen lässt. Suppen sind dabei nicht nur ein kulinarischer Genuss. Die aufgrund der jeweiligen Zutaten enthaltenen Inhaltsstoffe (Eiweiss, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe) sind essentielle Bestandteile der Ernährung. Zu unrecht gilt die Suppe als Nahrungsmittel der Armen.
Ernährungsphysiologische Aspekte
Suppen galten lange als "Dickmacher". Doch dieses Vorurteil trifft nur bedingt zu. Richtig ausgewählte Suppen erfüllen genau das, was die Ernährungsphysiologie von einem gesunden Lebensmittel verlangt. In der Regel weisen Suppen nämlich einen geringen Fettanteil auf. Dieser ist bezogen auf eine Mahlzeit geringer als bei den meisten anderen Gerichten. Der Mineralstoffgehalt der verwendeten Zutaten bleibt erhalten, weil die Kochflüssigkeit einschliesslich der gelösten Nährstoffe verzehrt wird. Gemüse- und Püreesuppen sind von daher sehr zu empfehlen. Sie weisen aus-serdem einen hohen Ballaststoffgehalt auf. Hülsenfrüchte und Fleischeinlagen erhöhen zudem den Eiweissgehalt und Einlagen wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln steigern den Gehalt an Kohlehydraten.
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Butter
1 EL Mehl
0.7 dl Weisswein
8 dl Bouillon
1.5 dl Rahm
50 g Tilsiter
2 Bund glatte Petersilie
1 KL Senf
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in der Butter andünsten. Mehl dazugeben und kurz mitdünsten. Weisswein mit Bouillon vermischen und unter Rühren in die Pfanne geben. Rahm dazugiessen und auf kleinem Feuer etwa 10 Minuten köcheln lassen. Käse reiben. Einige Blättchen der Petersilie beiseite legen und den Rest fein hacken. Den geriebenen Käse und die gehackte Petersilie zur Suppe geben. Suppe nicht mehr aufkochen. Mit dem Stabmixer pürieren. Etwas heisse Suppe mit dem Senf verrühren, wieder zur Suppe geben und mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Zitronensaft abschmecken. Suppe anrichten und mit der beiseite gelegten Petersilie garnieren.
Zutaten
30 g Butter
1 Zwiebel
250 g Gemüse (zum Beispiel Lauch, Sellerie und Rüebli)
150 g kleine Linsen
2 Kartoffeln mehlig kochend
1.5 Liter Bouillon
Salz, Curry
1 Knoblauchzehe
3 EL Rahm
3 EL Sauerrahm
Zubereitung
Linsen am Vortag im kalten Wasser einweichen. Butter erhitzen. Zwiebel schneiden und andünsten. Gemüse rüsten, klein schneiden und zugeben. Eingeweichte Linsen abschütten und ebenfalls kurz andünsten. Kartoffeln schälen, klein schneiden und beigeben. Mit Bouillon ablöschen und ca. 1 Stunden köcheln lassen. Anschliessend pürieren, würzen und Knoblauch dazupressen. Mit Rahm und Sauerrahm verfeinern. Mit frischen Kräutern garnieren.
Tipp: geröstete Brotwürfeli dazu servieren.
1 mittlere Zwiebel
2 EL Butter
20 Knoblauchzehen
2 EL Mehl
7.5 dl Bouillon
250 g Creme double
Salz, Pfeffer
Muskat
1 EL Zitronensaft
Zubereiten
Zwiebel schälen und fein hacken. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Knoblauch schälen, Zehen längs vierteln und kurz mit andünsten. Mehl einrühren und golden werden lassen. Bouillon und Creme double dazugiessen und die Suppe zugedeckt etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Anschliessend Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken und servieren.
LBBZ Arenenberg, Assistentin Hauswirtschaft, Salome Preiswerk Guhl
In London und New York und sogar Basel sind Stehbars, die Suppen ausschöpfen, längst ein Renner. Suppen sind heiss oder kalt, süss oder pikant ein Genuss. Es ist eindrücklich, was sich auf der Grundlage einer kräftigen Brühe durch die Beigabe von Gewürzen, Kräutern, Gemüse oder Fleisch herstellen lässt. Suppen sind dabei nicht nur ein kulinarischer Genuss. Die aufgrund der jeweiligen Zutaten enthaltenen Inhaltsstoffe (Eiweiss, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe) sind essentielle Bestandteile der Ernährung. Zu unrecht gilt die Suppe als Nahrungsmittel der Armen.
Ernährungsphysiologische Aspekte
Suppen galten lange als "Dickmacher". Doch dieses Vorurteil trifft nur bedingt zu. Richtig ausgewählte Suppen erfüllen genau das, was die Ernährungsphysiologie von einem gesunden Lebensmittel verlangt. In der Regel weisen Suppen nämlich einen geringen Fettanteil auf. Dieser ist bezogen auf eine Mahlzeit geringer als bei den meisten anderen Gerichten. Der Mineralstoffgehalt der verwendeten Zutaten bleibt erhalten, weil die Kochflüssigkeit einschliesslich der gelösten Nährstoffe verzehrt wird. Gemüse- und Püreesuppen sind von daher sehr zu empfehlen. Sie weisen aus-serdem einen hohen Ballaststoffgehalt auf. Hülsenfrüchte und Fleischeinlagen erhöhen zudem den Eiweissgehalt und Einlagen wie Reis, Nudeln oder Kartoffeln steigern den Gehalt an Kohlehydraten.
Peterlisuppe
Zutaten1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Butter
1 EL Mehl
0.7 dl Weisswein
8 dl Bouillon
1.5 dl Rahm
50 g Tilsiter
2 Bund glatte Petersilie
1 KL Senf
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
Zubereitung
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in der Butter andünsten. Mehl dazugeben und kurz mitdünsten. Weisswein mit Bouillon vermischen und unter Rühren in die Pfanne geben. Rahm dazugiessen und auf kleinem Feuer etwa 10 Minuten köcheln lassen. Käse reiben. Einige Blättchen der Petersilie beiseite legen und den Rest fein hacken. Den geriebenen Käse und die gehackte Petersilie zur Suppe geben. Suppe nicht mehr aufkochen. Mit dem Stabmixer pürieren. Etwas heisse Suppe mit dem Senf verrühren, wieder zur Suppe geben und mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Zitronensaft abschmecken. Suppe anrichten und mit der beiseite gelegten Petersilie garnieren.
Linsensuppe
Zutaten
30 g Butter
1 Zwiebel
250 g Gemüse (zum Beispiel Lauch, Sellerie und Rüebli)
150 g kleine Linsen
2 Kartoffeln mehlig kochend
1.5 Liter Bouillon
Salz, Curry
1 Knoblauchzehe
3 EL Rahm
3 EL Sauerrahm
Zubereitung
Linsen am Vortag im kalten Wasser einweichen. Butter erhitzen. Zwiebel schneiden und andünsten. Gemüse rüsten, klein schneiden und zugeben. Eingeweichte Linsen abschütten und ebenfalls kurz andünsten. Kartoffeln schälen, klein schneiden und beigeben. Mit Bouillon ablöschen und ca. 1 Stunden köcheln lassen. Anschliessend pürieren, würzen und Knoblauch dazupressen. Mit Rahm und Sauerrahm verfeinern. Mit frischen Kräutern garnieren.
Tipp: geröstete Brotwürfeli dazu servieren.
Knoblauchrahmsuppe
Zutaten1 mittlere Zwiebel
2 EL Butter
20 Knoblauchzehen
2 EL Mehl
7.5 dl Bouillon
250 g Creme double
Salz, Pfeffer
Muskat
1 EL Zitronensaft
Zubereiten
Zwiebel schälen und fein hacken. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Knoblauch schälen, Zehen längs vierteln und kurz mit andünsten. Mehl einrühren und golden werden lassen. Bouillon und Creme double dazugiessen und die Suppe zugedeckt etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Anschliessend Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken und servieren.
LBBZ Arenenberg, Assistentin Hauswirtschaft, Salome Preiswerk Guhl

