Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. Januar 2018


Rübenanbau in der Ostschweiz, Neupflanzer willkommen

Ausgabe Nummer 42 (2015)

Medienmitteilung der Interprofession Zucker vom 7. Oktober 2015

Infolge der gesunkenen Rübenpreise für den Anbau 2016 verzichten etliche Pflanzer auf den Rübenanbau oder reduzieren ihre bisherige Anbaufläche. Besonders im Einzugsgebiet der Zuckerfabrik Frauenfeld besteht die Gefahr, dass die nötigen Anbauflächen nicht erreicht werden.

Die Interprofession hat sich zum Ziel gesetzt, die bisherige Verteilung im Anbau zwischen Ost- und Westschweiz möglichst zu erhalten. Dies, um die gleichmässige Auslastung der beiden Zuckerfabriken weiterhin zu gewährleisten und die Aufwände für die Transportkosten tief zu halten. Um dieses Ziel zu erreichen, motiviert die Interprofession die bisherigen Pflanzer, trotz gesunkener Preise den Rübenanbau in der aktuellen Krise nicht leichtfertig aufzugeben und appelliert an ihre Solidarität für die ganze Branche. Die Welt- und EU-Zuckerpreise werden sich mittelfristig wieder erholen und die Zuckerrübenkultur wird wieder an Attraktivität gewinnen.
Der bisherige Rücklauf der Anbauverträge zeigt, dass ein Grossteil der Pflanzer der Kultur Zuckerrübe vorerst treu bleiben. Im Vergleich zu den Vorjahren sind jedoch deutlich mehr Vertragsmutationen zu bearbeiten. Während in der Westschweiz freiwerdende Quoten meist auf Nachbarbetriebe übertragen werden, werden diese in der Ostschweiz oft zur Neuverteilung an die Fabrik zurückgegeben. Die Schweizer Zucker AG sucht daher im Einzugsgebiet der Zuckerfabrik Frauenfeld Landwirte, welche Interesse haben, neu in den Zuckerrübenanbau einzusteigen. Interessierte sind gebeten, sich möglichst rasch zu melden (Telefon 052 724 74 29, rueben@zucker.ch).


Rückfragen:
Schweizerischer Verband der Zuckerrübenpflanzer (SVZ):
Josef Meyer, Präsident, Mobile 079 606 10 21.

Schweizer Zucker AG:
Peter Imhof, Rübenmanagement, Telefon 032 391 62 05.


Schweizer Zucker AG

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