Ausgabe Nummer 13 (2007)

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Ruth Merk, die neue Autorin für die Serie «Garten der Bäuerin»

Paradies vor der Haustür entdecken

Die Redaktion des «Thurgauer Bauer» freut sich sehr, dass Frau Ruth Merk aus Pfyn die Nachfolge von Frau Gertrud Kaderli als Autorin der Serie «Garten der Bäuerin» antritt. In rund zehn Beiträgen ? über die ganze Saison verteilt ? wird sie die Leserschaft über Aktualitäten, Fakten und Geschichten aus dem bäuerlichen Hausgarten informieren.

Aufmerksame Leserinnen und Leser dürften wahrgenommen haben, dass Ruth Merk in der aktuellen Ausgabe bereits ihren zweiten Artikel veröffentlicht (siehe auch «Thurgauer Bauer», Nr. 9, vom 2. März 2007).

Bäuerin mit Herz und Seele
Ruth Merk ist 54 Jahre jung, verheiratet und Mutter von vier (bereits erwachsenen) Kindern. Sie steht ihrem Ehemann Fritz bei der Bewirtschaftung des 19-ha- Betriebs mit 24 Milchkühen tatkräftig zur Seite. Nach dem bäuerlichen Haushaltlehrjahr im Welschland absolvierte sie die Handelsschule mit Diplomabschluss. Nach der Fachschule in Wülflingen erwarb sie sich 1979 den Titel eidg. dipl. Bäuerin, jenen Beruf, den sie heute noch mit grosser Freude ausübt.
Wenn neben der Arbeit für die Familie, den Betrieb und den Garten noch etwas freie Zeit übrig bleibt, nutzt diese die amtierende Präsidentin des Landfrauenvereins Pfyn-Dettighofen für einen Ausritt mit ihrer Freiberger Stute, für Einsätze im Samariterverein oder eben, für das gelegentliche Schreiben von Zeitungsberichten.

Nutzen und Zierde
Blumen ? besonders selbst gezogene ? seien ihre Motivation für die Gartenarbeit. Der Bauerngarten hat schon immer zum Haus gehört. Die Familie Merk hat ihn lediglich nach Strassenbauarbeiten neu gestaltet. Und allem schönen Neuen zum Trotz, könne auch Altes schön sein, womit Frau Merk ihre sorgsam gepflegten Buchsumrandungen anspricht. Beim Gemüse aus dem Eigenbau wisse man einfach, was gedüngt und gespritzt wurde, kenne den Aufwand und die Saisonalität. Das Geniessen der eigenen Produkte sei etwas Besonderes, das Experimentieren mit neuen Sorten und Arten bringt Spannung in den Gartenalltag.
Auf die Frage, was sie denn der Leserschaft mit ihrer Kolumne vermitteln wolle, antwortet Frau Merk: «Trotz bestem Wissen und aufwendiger Pflege kann nicht alles immer rund laufen.» Weiter meinte sie, dass die Arbeit im Garten auch dazu benutzt werden soll, dem Geist eine Entspannung zu verschaffen. Und wenn man keine Möglichkeit hat, in die Ferien zu verreisen, so könne man immer noch das eigene kleine Paradies vor der Haustür entdecken.

Andreas Rohner, Thurgauer Bauernverband


Ruth Merks Garten wird auch im 2005
erschienenen Buch «Bauerngärten im Thurgau» porträtiert. (Herausgeber: Denkmalpflege
im Thurgau, Verlag Huber, ISBN 3-7193-1410-3, www.denkmalpflege.tg.ch)
Ruth Merks Garten wird auch im 2005 erschienenen Buch «Bauerngärten im Thurgau» porträtiert. (Herausgeber: Denkmalpflege im Thurgau, Verlag Huber, ISBN 3-7193-1410-3, www.denkmalpflege.tg.ch)