Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
13. Juli 2018


Solider Jahresabschluss 2016 der Migros Ostschweiz

Ausgabe Nummer 11 (2017)

An der Medienkonferenz der Migros Ostschweiz in Thal SG wurde über das Geschäftsjahr 2016 berichtet. Die erzielten Umsätze liegen mit 2,38 Milliarden Franken leicht über dem Vorjahr. Der Gewinn beträgt 53,7 Millionen Franken.

Felix Hofstetter, Leiter Direktion Finanzen, sprach an der Bilanzmedienkonferenz von einem soliden Jahresabschluss mit einem Jahresumsatz von 2,38 Milliarden Franken. Somit habe die Migros Ostschweiz im Jahr 2016 die führende Position in Supermarkt, Fachmarkt, Gastronomie und Freizeit weiter gefestigt. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einem Wachstum von 0,2 Prozent oder 6 Millionen Franken. Im gleichen Zeitraum sanken die Preise um durchschnittlich 0,6 Prozent, beziehungsweise 15 Mio. Franken. Der EBIT nahm um 6,9 Mio. Franken ab, der Gewinn reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Mio. Franken und liegt nun bei 53,7 Mio. Franken. Die Investitionen betrugen 194 Mio. Franken und konnten weitgehend mit dem Cashflow von 167,6 Mio. Franken finanziert werden. Das Eigenkapital beläuft sich auf 66 Prozent der Bilanzsumme. Wie Hofstetter betonte, ist die Migros Ostschweiz schuldenfrei.

Neun Supermärkte mehr als im Vorjahr
Die 104 Supermärkte (neun mehr als im Vorjahr) erzielten einen Umsatz von 1,84 Milliarden Franken, erklärte Geschäftsleiter Peter Diethelm. Damit haben die Migros Ostschweiz 0,2 Prozent mehr erwirtschaftet als im Vorjahr. Wie Diethelm weiter feststellte, wurden neue Supermärkte und Fachmärkte in Beringen, Bronschofen, Churwalden, Davos, Diepoldsau, Frauenfeld, Herisau, Münchwilen und Thal eröffnet. In Amriswil, Pfäffikon St. Gallen, Thal, Wangs und Winterthur wurden sechs neue Chickeria-Restaurants eröffnet. Auch in diesem Jahr stehen diverse Bauprojekte an. Geplant sind die Eröffnungen von neuen Supermärkten in Elgg, Matzingen und St. Gallen Bruggen. Weiter sind Chickeria-Restaurants in Hinwil, St. Gallen, Winterthur und Zürich geplant. Zudem wurden anfangs des laufenden Jahres Umund Neubauprojekte in Amriswil sowie im Zentrum Neuwiesen in Winterthur in Angriff genommen.

Nachhaltigkeit bleibt im Fokus
Wie Peter Diethelm weiter feststellte, setzte die Migros Ostschweiz im vergangenen Jahr weitere Akzente im Rahmen des Nachhaltigkeitsprogrammes «Generation M». So wurde das Angebot an Produkten mit ökologischem und sozialem Mehrwert weiter ausgebaut. Bei allen Bauprojekten gehören energieeffiziente Massnahmen zum Standard, so zum Beispiel die Erfüllung des Minergie-Standards, der Einsatz von LED-Beleuchtungen und die Nutzung der Abwärme von Kälteanlagen. In Amriswil Achtal konnte Anfang Februar 2017 bereits die zweite Migros-Filiale eröffnet werden, deren jährlicher Strombedarf durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zu hundert Prozent gedeckt wird. Die Lastwagenflotte wurde weiter modernisiert und die Verlagerung der Warentransporte von der Strasse auf die Schiene konsequent fortgeführt.

Ausbau und Modernisierung des Filialnetzes
Peter Diethelm wies darauf hin, dass die Migros Ostschweiz weiterhin sowohl in den Ausbau als auch in die Modernisierung des Filialnetzes investieren werde. Vorteile in der Beschaffung werden konsequent an die Kunden weiter gegeben. Der zunehmende Onlinehandel, der anhaltende Einkaufstourismus, der starke Franken sowie die starke Umbautätigkeit an grossen Verkaufsstandorten dürften im laufenden Jahr zu einer verhaltenen Umsatz- und Ertragsentwicklung führen.


Mario Tosato













« zurück zur Übersicht