Ausgabe Nummer 48 (2003)

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Jetzt darüber reden

Vorzeitiger Ausstieg aus der Milchkontingentierung

 

Der Umstieg kommt vor dem Ausstieg

 
Die vom Eidgenössischen Parlament geschaffenen Grundlagen für den Ausstieg aus der Milchkontingentierung geben in der Landwirtschaft viel zu reden. Das Vorgehen für diesen Ausstieg ist jedoch noch offen. Ein vorzeitiger Ausstieg für bestimmte Kreise ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Die Thur Milch Ring AG in Ermatingen, die sich als eine Art Selbsthilfeorganisation der Bauern versteht, hat zu diesem aktuellen Thema mit Eduard Hofer vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), Alfons Knüsel, Emmi AG, Werner Schweizer, Nutritec Hochdorf, und Martin Huber, Betriebsberatung LBBZ Arenenberg, kompetente Personen zu einer Informationsrunde ans LBBZ Arenenberg eingeladen.

Sehr grosses Interesse
diese Milch zum bisherigen Käufer oder Käser in die Verarbeitung gehe oder an einen Verarbeiter mit direktem Marktzugang geliefert werde.

Noch sind viele Fragen offen: Alfons Knüsel, Eduard Hofer, Roland Werner, Werner Schweizer und Martin Huber (von links nach rechts) beurteilten den Ausstieg aus der Milchkontingentierung aus ihrer Warte. hs

Mit Spezialprodukten in den Export
Laut Alfons Knüsel hat die Emmi AG im Ausland ein gutes Image, und es gelte daher, die eigenen Stärken zu verkaufen. Pessimismus sei fehl am Platz. Für einen vorzeitigen Ausstieg aus der Milchkontingentierung sei die Emmi offen. In Verhandlungen mit Organisationen müssen Vertragsinhalte wie Lieferrechte, Menge, Preis usw. festgelegt werden.

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