Ausgabe Nummer 23 (2003)

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Startpreise für Karotten, Zwiebeln, Tomaten

Beschlüsse des Fachausschusses Gemüse
 
Startpreise für Karotten, Zwiebeln, Tomaten
 
Karotten (Gültig ab Sonntag, 1. Juni) Fr./kg
Abgang Verladeort (= Produktion), ungewaschen 1.15
  
Zwiebeln mittel und gross (Gültig ab Samstag, 7. Juni) Fr./kg
Abgang Verladeort (= Produktion), geputzt 1.30
  
Tomaten (Gültig ab Sonntag, 1. Juni) Min Max. Fr./kg
Tomaten rund, franko Grossverteiler, offen im Gebinde 57 mm 77 mm 2.65
Rispentomaten, franko Grossverteiler, offen im Gebinde     3.30
Fleischtomaten, franko Grossverteiler, offen im Gebinde 67 mm 102 mm 2.85
 
Wichtig:
– Die Branche hat Preise festgelegt, die der Startsituation entsprechen und über eine längere Zeit Gültigkeit haben sollen. Die Branchenpartner sind aufgefordert, die Entscheide mitzutragen.
– Die Preise beziehen sich auf die Schweizer Qualitätsnormen 2003. Normen, die abweichen, erfordern eine entsprechende Preisanpassung.
– Karotten/Zwiebeln: Die Produktion ist aufgerufen, sich nicht durch etwelche Informationen zu tieferen Offerten verleiten zu lassen.

Marktlage Tomaten rund /- Rispe /- Fleisch
Inlandmenge: Das Angebot leicht grösser als Vorjahr, jedoch keine Vollversorgung in den ersten Wochen.
VD/GE/VS/TI bereits grosse Ernten. Während die Region BE bereits in Woche 23 in Vollertrag ist, hat die Region ZH die Erntespitze bereits hinter sich. AG/TG sind rund 10 bis 14 Tage früher als Vorjahr.
Bio: Erntebeginn Wo 24, Hauptmenge ab Wo 25/26.

Marktlage Karotten
Inlandmenge: VD und VS haben bereits ab Wo 23 Ware in ausreichender Menge und von guter Qualität anzubieten. 10 bis 14 Tage später folgen die übrigen Hauptanbaugebiete.
Währen der TI zu Beginn Wo 24 die ersten Ernten erwartet, kommen zunehmende Mengen in SZ/SG/TG nicht vor Ende Wo 24. Es kann eine ideale Staffelung in den Regionen erwartet werden.
Bio: Kleine Ernten in ZH Wo 24, übrige Regionen Wo 25/26, Biofelder mit eher lockeren Beständen.
Anbaufläche: Rund 60 ha geringer als 2002.

Marktlage Zwiebeln
Inlandmenge: Die Ernteprognosen entsprechen der Nachfrage, und die Muster versprechen eine gute Qualität. Gerade aufgrund der Flächenreduktion werden voraussichtlich nicht die Erntehöhen des Vorjahres erreicht.
Die Kantone VD und VS sind bereits am Markt.
Die Regionen TG/SG werden mit der natürlichen klimatischen Verzögerung in Wo 24 mit kleineren Mengen beginnen und in Wo 25 in die Vollernte kommen.
Bio: Vereinzelt Beginn Wo 25, Haupternte Wo 27, darauf jedoch Versorgungsengpass befürchtet.
Speziell: VS/VD hoher Anteil (30 bis 35 %) an grosser Ware, TG rund 15%.
Anbaufläche: Rund 30 ha geringer als 2002.

LBBZ Arenenberg,
Fachstelle Beeren- und Gemüsebau,
Peter Konrad
 
 
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