Ausgabe Nummer 17 (2006)

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Sympathien für Bauernfamilien schaffen

Sympathien für Bauernfamilien schaffen

In der am Montag, 24. April 2006, gestarteten Imagekampagne der Schweizer Bäuerinnen und Bauern erklären Promis, von Michelle Hunziker bis Köbi Kuhn, warum sie auf Schweizer Bauern stehen.
Unter dem gemeinsamen Slogan «Gut, gibt’s die Schweizer Bauern» betonen Prominente aus Wirtschaft, Sport und Showbusiness die Bedeutung und die Leistungen der Schweizer Bauernfamilien.


Köbi Kuhn sagte in Zürich: «Ich
möchte auch in Zukunft Schweizer
Qualität essen und trinken können.»
(lid)

An der Medienkonferenz in Zürich haben Köbi Kuhn, Patty Schnyder und Otto Ineichen betont, dass für sie die Schweizer Bauern unverzichtbare Leistungen erbringen. Kuhn sagte gegenüber dem LID: «Der Bauernstand verdient grosse Beachtung» und ergänzte, dass er die Kampagne sympathisch finde, weil sie uns alle betreffe: Als Konsumenten bräuchten wir Tag für Tag frische Produkte von den Bauern, um uns gesund zu ernähren. Auch Patty Schnyder schätzt die Arbeit der Schweizer Bauernfamilien, besonders die liebevoll gepflegten Äcker, die sie jeweils bereits beim Landeanflug auf Zürich erblickt. So etwas sei weltweit einzigartig, sagte sie vor den Medien. Alle Prominenten machen mit, weil sie Sympathien für die Bauernfamilien schaffen, zum Kauf von einheimischen Produkten animieren oder die Bedeutung der Landwirtschaft für unser Land unterstreichen wollen. Die Chefs der beiden Grossverteiler Migros und Coop, Herbert Bolliger und Hansueli Loosli, machen sich mit dem Statement «Die Schweizer Bauern sind unsere Partner» gemeinsam stark für die Partnerschaft zwischen Handel, Produzenten und Konsumenten.
Um ihre Identifikation mit den Bauern visuell zu unterstützen, tragen die Promis blaue Edelweisshemden. Damit zeigen sie, dass der Dialog zwischen Bauern und Gesellschaft immer wichtiger wird. Der blaue Edelweissstoff soll in Zukunft als «Key Visual» die Auftritte der Bauernkampagne prägen. Zum Startschuss der Kampagne verteilten Bäuerinnen und Bauern aus der jeweiligen Region an den Bahnhöfen Basel, Bern, Genf, Lausanne, Luzern und Zürich 60 000 Apfelsaft-Tetrapaks. Das Interesse des Publikums war gross. An allen Bahnhöfen waren die Apfelsäfte viel schneller verteilt, als erwartet. Die involvierten Prominenten, die Medien wie auch die Bauern und der Schweizerische Bauernverband waren zufrieden mit dem Lancierungstag. Weitere Aktionen sind in Vorbereitung. Als Nächstes folgt eine Verteilung von Apfelsaft im Bahnhof Bern am Samstag, 29. April 2006, und ein Auftritt an den regionalen Messen BEA in Bern und LUGA in Luzern.

LID