Ausgabe Nummer 11 (2005)
Thurgauer Bauernfamilien auf in die Zukunft!
| Bauernfamilienanlass an der Thurgauer Frühjahrsmesse | |||
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Thurgauer Bauernfamilien auf in die Zukunft!
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| Am Freitag, 1. April (kein Aprilscherz) 2005, ab 9. 00 bis 14.00 Uhr, findet auf dem Areal der Zuckerfabrik in Frauenfeld, im Festzelt der Frühjahrsmesse, ein Familienanlass für die Thurgauer Bauernfamilien statt. | |||
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| Die 29. Thurgauer Frühjahrsmesse findet vom Donnerstag, 31. März, bis Sonntag, 3. April 2005, auf dem Areal der Zuckerfabrik in Frauenfeld statt. Am Freitagvormittag organisiert der Thurgauer Bauernverband (TBV) im Festzelt der Frühjahrsmesse einen Anlass, zu dem die ganze Familie herzlich willkommen ist. «Bauersleute gross und klein kehren an der Frühjahrsmesse ein!» Die Kinder können sich bei Führungen und Spielen durchs Landwirtschaftszelt oder auf dem grossen Trampolin und weiteren Aktivitäten vergnügen. Für die Kleinen steht ein betreuter Kinderhort zur Verfügung. Die aktuelle Situation in der Landwirtschaft wird für die Bäuerinnen und Bauern aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet (siehe Programm). Der Familienanlass wird mit einem gemeinsamen Mittagessen abgeschlossen. Im Anschluss können Interessierte die Frühjahrsmesse besuchen. Referent Ansgar Gmür interessante Persönlichkeit Das Hauptreferat wird von Ansgar Gmür, lic. oec. publ., gehalten. Er wird über die Landwirtschaft, wie sie aus der Sicht von aussen wahrgenommen wird, sprechen. Er ist eine interessante Persönlichkeit: Als Bauernsohn aufgewachsen, kennt er das Leben auf dem Bauernhof. Beruflich bewegt er sich heute im Wirtschaftsbereich. Ansgar Gmür wurde am 29. November 1953 als siebtes Kind der Familie in Amden SG geboren. Das Leben auf dem Bergbauernhof war hart und entbehrungsreich. Nachdem seine Mutter sehr früh starb, war er froh, in Basel eine Chemielaborantenlehre bei der Sandoz machen zu können. Nach der Lehrzeit holte er bei der AKAD die Matura auf dem zweiten Bildungsweg nach, um anschliessend an der Universität in Zürich Ökonomie zu studieren, das er mit dem Lizenziat beendete. Als Werkstudent arbeitete er als Taxifahrer in Zürich, Nachtportier, Kassierer, Putzmann, Lehrer und Ausbilder. Nach dem Studium nahm Ansgar Gmür eine Stelle als Controller bei der Firma Roche in Basel an. Die Politik interessierte ihn sehr, und deshalb liess er sich als Sekretär des Schweizerischen Gewerbeverbandes in Bern wählen, wo er sich vor allem mit Berufs- und Arbeitsmarktfragen auseinander setzte. Auch vertrat er diesen Spitzenverband in mehreren eidgenössischen Kommissionen, so zum Beispiel in der eidgenössischen Landwirtschaftskommission. Von 1987 bis 1992 arbeitete Ansgar Gmür als Vizedirektor beim Verband der Arbeitgeber der Textilindustrie (VATI). Ab 1992 bis 2000 leitete er als Direktor des Verbandes der Schweizerischen Zellstoff-, Papier- und Kartonindustrie (ZPK) dessen Geschäftsstelle und baute den Verband zum Dienstleistungszentrum mit insgesamt 14 schweizerischen und europä-ischen Verbänden aus. Im Mai 2000 trat er die Stelle als Direktor des Schweizerischen Hauseigentümerverbandes an. Zugleich nahm er wiederum in mehreren Kommissionen und Arbeitsgruppen für den HEV Schweiz Einsitz. Im Nebenamt war Ansgar Gmür 14 Jahre am Bezirksgericht Zürich als Arbeitsrichter tätig. Während all den Jahren betätigt er sich als Referent in den verschiedens-ten Fachgebieten, v.a. Arbeitsrecht, Rhetorik und Kommunikation, wirtschaftliche Fächer usw. Ansgar Gmür ist verheiratet und Vater von drei schulpflichtigen Töchtern. Er verbringt seine Freizeit gerne zusammen mit seiner Familie. Als Hobby macht er Auftritte als Bauchredner, und er genoss eine nebenberufliche Solistenausbildung als Tenor am Konservatorium in Zürich. Thurgauer Bauernverband |
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