Ausgabe Nummer 1 (2008)
Thurgauer Bauernverband – das Jahr 2007 im Rückblick
Wie Morgenröte am Horizont mutet die erfreuliche Preisentwicklung für Agrarprodukte
auf den Weltmärkten an. Nichtsdestotrotz bleiben viele Herausforderungen zu meistern.
Vielfältige Aufgaben galt es auch im Jahr 2007 anzupacken. Zu den Schwerpunkten zählten
folgende Themen:
Die Feuerbrandkatastrophe im Frühjahr traf die Obstbauern in unserem Kanton hart. Die Bekämpfung fordert ein breit abgestütztes und vorausschauendes Arbeiten und Planen. Um dieses anzugehen, haben in der Bodenseeregion und weit darüber hinaus Fachspezialisten, Produzenten, Beratungsfachleute und Verarbeiter ein Netzwerk gebildet. Der Thurgauer Bauernverband unterstützt diese Bestrebungen zur Bekämpfung des Feuerbrandes und setzt sich auf der politischen Ebene für die Obstwirtschaft ein.
Im Bereich Vernehmlassungen bildeten die Agrarpolitik 2011, ein möglicher Gesamtarbeitsvertrag für die Landwirtschaft und Steuerfragen Schwerpunkte. Anlässlich eines Parlamentarierfrühstücks wurden unsere National- und Ständeräte auf die Anliegen der Thurgauer Landwirtschaft aufmerksam gemacht.
Zu grossen Diskussionen Anlass gab die Richtplanänderung in Wigoltingen, welche eine Umzonung von 40 Hektaren bestem Landwirtschaftsland in die Industriezone vorsieht. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist noch nicht gesprochen; der Grosse Rat des Kantons Thurgau muss diese Richtplanänderung noch genehmigen.
In diversen, zum Teil fachübergreifenden Arbeitsgruppen hat der Thurgauer Bauernverband aktuelle Themen aktiv bearbeitet, wie beispielsweise erneuerbare Energien und ein möglicher Freihandel der Schweiz mit der Europäischen Union im Agrar- und Lebensmittelsektor. Die Ergebnisse wurden in einem entsprechenden Dokument zusammengefasst, kommuniziert und Letzteres konnte mit Frau Bundesrätin Doris Leuthard in Bern persönlich besprochen werden.
Die Thurgauer Landwirtschaft stellte sich an mehreren Anlässen der breiten Öffentlichkeit vor – beispielsweise an der WEGA in Weinfelden mit dem beliebten Bauernhof und der Ausstellung «Natürlich fit». Die traditionellen 1.-August-Brunchs und die Grillkurse auf Bauernhöfen, welche in Kooperation mit den Thurgauer Metzgermeistern durchgeführt wurden, fanden grossen Anklang. Der Thurgauer Bauernverband gab in diesem Jahr eine umfassende, reich bebilderte Broschüre über die Vielfalt der Thurgauer Landwirtschaft heraus. Sie ist für das breite Publikum gedacht.
Intern ist unser wichtigstes Projekt die «Reorganisation der landwirtschaftlichen Organisationen im Thurgau». Das Ziel sind einfache Strukturen, die schnelle Reaktionen ermöglichen – in der heutigen Zeit unabdingbar. Es wird auf allen Ebenen viel und intensiv daran gearbeitet. Der Projektverlauf ist erfreulich positiv – und wenn nichts im Wege steht, kann am 1. Januar 2009 mit der neuen Organisationsstruktur gestartet werden.
Hermine Hascher, Geschäftsführerin
Die Feuerbrandkatastrophe im Frühjahr traf die Obstbauern in unserem Kanton hart. Die Bekämpfung fordert ein breit abgestütztes und vorausschauendes Arbeiten und Planen. Um dieses anzugehen, haben in der Bodenseeregion und weit darüber hinaus Fachspezialisten, Produzenten, Beratungsfachleute und Verarbeiter ein Netzwerk gebildet. Der Thurgauer Bauernverband unterstützt diese Bestrebungen zur Bekämpfung des Feuerbrandes und setzt sich auf der politischen Ebene für die Obstwirtschaft ein.
Im Bereich Vernehmlassungen bildeten die Agrarpolitik 2011, ein möglicher Gesamtarbeitsvertrag für die Landwirtschaft und Steuerfragen Schwerpunkte. Anlässlich eines Parlamentarierfrühstücks wurden unsere National- und Ständeräte auf die Anliegen der Thurgauer Landwirtschaft aufmerksam gemacht.
Zu grossen Diskussionen Anlass gab die Richtplanänderung in Wigoltingen, welche eine Umzonung von 40 Hektaren bestem Landwirtschaftsland in die Industriezone vorsieht. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist noch nicht gesprochen; der Grosse Rat des Kantons Thurgau muss diese Richtplanänderung noch genehmigen.
In diversen, zum Teil fachübergreifenden Arbeitsgruppen hat der Thurgauer Bauernverband aktuelle Themen aktiv bearbeitet, wie beispielsweise erneuerbare Energien und ein möglicher Freihandel der Schweiz mit der Europäischen Union im Agrar- und Lebensmittelsektor. Die Ergebnisse wurden in einem entsprechenden Dokument zusammengefasst, kommuniziert und Letzteres konnte mit Frau Bundesrätin Doris Leuthard in Bern persönlich besprochen werden.
Die Thurgauer Landwirtschaft stellte sich an mehreren Anlässen der breiten Öffentlichkeit vor – beispielsweise an der WEGA in Weinfelden mit dem beliebten Bauernhof und der Ausstellung «Natürlich fit». Die traditionellen 1.-August-Brunchs und die Grillkurse auf Bauernhöfen, welche in Kooperation mit den Thurgauer Metzgermeistern durchgeführt wurden, fanden grossen Anklang. Der Thurgauer Bauernverband gab in diesem Jahr eine umfassende, reich bebilderte Broschüre über die Vielfalt der Thurgauer Landwirtschaft heraus. Sie ist für das breite Publikum gedacht.
Intern ist unser wichtigstes Projekt die «Reorganisation der landwirtschaftlichen Organisationen im Thurgau». Das Ziel sind einfache Strukturen, die schnelle Reaktionen ermöglichen – in der heutigen Zeit unabdingbar. Es wird auf allen Ebenen viel und intensiv daran gearbeitet. Der Projektverlauf ist erfreulich positiv – und wenn nichts im Wege steht, kann am 1. Januar 2009 mit der neuen Organisationsstruktur gestartet werden.
Hermine Hascher, Geschäftsführerin
![Morgenröte am Horizont (Auenhofen TG) [Bild: Archiv TBV, kb]](/documents/thurgauerbauer/228_999_90_sonnenaufgang_auenhofen_kb.jpg)
