Ausgabe Nummer 43 (2004)

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Thurgauer Bäuerinnen an der Olma

Über 10000 Wettbewerbstalons wurden abgegeben
 
Thurgauer Bäuerinnen an der Olma
 
Am Freitag und Samstag der vergangenen Woche beteiligten sich im Rahmen der Sonderschau «Bäuerin – Multitalent pur» auch Bäuerinnen und Landfrauen aus dem Kanton Thurgau.
 
 
Bäuerinnen stellen Ostschweizer Brotspezialitäten vor. (tos) Rita Höpli (l.) und Bernadette Brauchli zeigten die Produktion von Apfelringli. (tos)
 
An der Sonderschau «Bäuerin – Multitalent pur» stellten Thurgauer Bäuerinnen und Landfrauen an zwei Tagen die Produktion von Apfelringli vor. Dabei erfuhren die Interessierten den Unterschied von gedörrten und getrockneten Apfelringli. Besucherinnen und Besucher erlebten viel Wissenswertes über die Aus- und Weiterbildung der Frauen in landwirtschaftlichen Berufen. Den Bäuerinnen konnte man aber auch beim Backen zusehen. An Hand von Porträts wurde die Tätigkeit der Bäuerin informativ dargestellt. Dabei konnte man erfahren, wie vielseitig dieser Beruf ist. Angefangen vom Haushalt über die Kindererziehung, Büro- und Gartenarbeiten sowie der Mithilfe auf dem Feld oder im Stall. Vielfach sind Bäuerinnen auf ihrem Betrieb für die Nischenproduktion und die Direktvermarktung zuständig. An der Olma wurde deshalb ein Hofladen eingerichtet mit Spezialitäten der Bäuerinnen aus den beteiligten Kantonen: beide Appenzell, Glarus, St. Gallen, Graubünden, Schaffhausen, Fürstentum Liechtenstein und Thurgau.

Thurgauer entwickelte Konzept
Im Organisationskomitee der Sonderschau war der Thurgau durch die Bäuerin Sylvia Dennenmoser aus Strohwilen vertreten. Für den Standbau und das Konzept der Sonderschau zeichnete der Thurgauer Werber Egon Schmid aus Dietingen verantwortlich. Laut Sylvia Dennenmoser wurden die Vorbereitungen in einem angenehmen Klima getroffen. Ziel war es, die Tätigkeit der Bäuerinnen den Besucherinnen und Besuchern im Massstab 1:1 vorzustellen. Für Marianne Jöhr, Präsidentin des Landfrauenverbands Thurgau, war es auch wichtig, dass die Bäuerinnen mit den Konsumenten in Kontakt kamen, um so mögliche Vorurteile abzubauen und gegenseitig Vertrauen zu schaffen.

Spezialitäten aus dem Thurgau
Im «Landfrauen Sunnebeizli» wurden kulinarische Spezialitäten und Weine aus der Ostschweiz angeboten. Selbstverständlich fehlen dabei Apfelfladen aus dem Thurgau ebenso wenig wie die Thurgauer
Süssmostcrème und Weinspezialitäten vom Ottoberg und vom Arenenberg. Monika Roth aus Räuchlisberg betreute am Samstag den Stand zusammen mit weiteren Thurgauer Bäuerinnen und Landfrauen. Während des ganzen Tages wurde die Sonderschau sehr gut besucht. Auffallend sei, dass sich viele Jugendliche für landwirtschaftliche Berufe interessieren. Gefragt waren auch Tipps zur Zubereitung von Konfitüren, Sirups und anderem mehr. Aber auch nach Kursangeboten der Landfrauenvereine werde gefragt, erklären die beiden übereinstimmend. Beliebt war der Wettbewerb, wurden doch über 10 000 Talons abgegeben.

Mario Tosato
 
Marianne Jöhr und Susanne Harder im Gespräch mit Gästen. (tos)
 
 
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