Ausgabe Nummer 25 (2004)
Thurgauer Gäste trumpften auf
| Gelungene Fleckviehschau in Oberstammheim | |||
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Thurgauer Gäste trumpften auf
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| An der schönen Fleckviehschau am letzten Wochenende in Oberstammheim ZH trumpften die beiden eingeladenen Zuchtgenossenschaften Diessenhofen und Nussbaumen auf. Die Miss Stammheim und Miss Schöneuter kommen aus dem Stall des Schlatter Landwirtes Michael Sommer. | |||
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| Die Viehzucht geniesst auch in den typischen und traditionellen Ackerbaugebieten des Stammertales und im unteren Thurgau eine grosse Bedeutung, wie an der Fleckviehschau mit der Auffuhr von grösstenteils guten Spitzentieren an der Fleckviehschau in Oberstammheim demonstriert wurde. Ideale Futtergrundlagen mit häufigem Weidegang sowie eine gute Zuchtarbeit sind Gewähr für schöne Tiere mit hohem Zuchtwert. Dies wurde an der Schau eindrücklich demonstriert. Die Stammheimer Fleckviehzüchter haben in diesem Jahr die beiden Nachbarzuchtgenossenschaften Nussbaumen und Diessenhofen zu ihrer traditionellen Viehschau beim Werkgebäude eingeladen. Total 15 Züchter, davon acht aus dem Stammertal, vier aus Nussbaumen und drei aus dem Bezirk Diessenhofen, führten insgesamt 85 Tiere auf. Auf dem schön hergerichteten Schauplatz mit zwei Ringen wurden die Tiere von den beiden Experten Fritz Baumgartner aus Andelfingen und Christian Tschanz aus Homburg zügig eingestellt. Dank der tadellosen Vorbereitung und Organisation durch die ehemalige Zuchtbuchführerin Judith Moser und den Vorstand der Fleckviehzuchtgenossenschaft unter der Leitung von Werner Moser und dank dem sehr disziplinierten Einsatz der beteiligten Züchter konnte der strafe Zeitplan gut eingehalten werden. Thurgauerin «Mirella» wurde Miss Stammheim Am späteren Vormittag waren die Experten gefordert, um zuerst im Züchtercup den Sieger zu erküren. Jedem Züchter stand es dabei frei, drei Kühe seiner Wahl in die Ausscheidung zu schicken. Schliesslich entschieden sich die Experten für das Trio von Gerhard Wiesmann aus Oberneunforn. Mit viel Spannung wurde auch der Wahl der Miss Schöneuter entgegengefiebert. Auch hier stand es jedem Züchter wiederum frei, ein Tier nach eigener Wahl in den Ring zu führen. Die Wahl fiel auf die Erstmelkkuh «Marion», eine Stadel-Tochter aus dem Stall des Viehzüchters Michael Sommer aus Schlatt. Für die Wahl zur Miss Stammheim wurden die jeweiligen Abteilungssiegerinnen in den Ring geführt. Das Exterieur der 4-jährigen Kuh «Mirella», eine Nelson-Valley-Tochter, wiederum aus dem Stall von Michael Sommer, überzeugte die Experten, und «Mirella» wurde zur Miss Stammheim gewählt. Pickel-Tochter «Helene» vom Paul Reinhard aus Waltalingen wurde zur Miss Eiweiss erkoren. Zur Miss Simmental schliesslich wurde «Alaska», eine Älpler-Tochter, gewählt. Die Kuh Maria (John-Tochter) wurde für die höchste Lebensleistung mit 87 268 kg geehrt. (romü) |
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