Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
26. Juni 2020


Thurgauer Landfrauentage 2018 sind lanciert

Ausgabe Nummer 1 (2018)

Im Zentrum der Thurgauer Landfrauentage 2018 steht das Referat von Marcel Bäni, Igis, mit dem Titel «Frau-Sein ist wie Kräutertee – nur etwas komplizierter».

Die Landfrauentage wurden in der sehr gut besetzten evangelischen Standkirche von Frauenfeld im Beisein von Regierungsratspräsidentin Carmen Haag, Regierungsrat Jakob Stark, Liselotte Peter, Vizepräsidentin Schweizer Bäuerinnen und Landfrauenverband, und Ueli Bleiker, Chef Thurgauer Landwirtschaftsamt, eröffnet. In ihrer Begrüssung stellte Regula Böhi, Präsidentin Thurgauer Landfrauenverband, fest, dass sie bei einem Familienspaziergang in der Silvesternacht viele persönliche Perlen entdeckt habe. «Für mich sind die Landfrauentage, die Nachmittage in guter Gesellschaft, Perlen in meiner Jahreskette», so Regula Böhi. Sie freute sich auch, dass der erste Landfrauentag 2018 sehr gut besucht ist.

Grüsse des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft
Das Grusswort des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft überbrachte deren Vizepräsident Urban Dörig. Er dankte den Bäuerinnen und Landfrauen für ihren Einsatz zugunsten der Familie und der bäuerlichen Betriebe. «Oft im Hintergrund erbringt ihr täglich Höchstleistungen», sagte Dörig. Er verglich das Leben mit einem Klangbild und meinte: «Ein volles Klangbild oder eine Harmonie kann nur entstehen, wenn alle Stimmen besetzt sind. Dabei sind die lauteren oder höheren Stimmen ebenso wichtig, wie leiseren und tieferen. Oder mit anderen Worten sind die zurückhaltenden Leute genauso wichtig, wie jene, die sich vielleicht etwas vordrängen. Alle sind wichtig, egal mit welchen Fähigkeiten».

Wertvolle Tipps
Im Zentrum der Landfrauentage steht das Referat «Frau-Sein ist wie Kräutertee – nur etwas komplizierter » von Marcel Bäni, Igis. Zusammen mit seiner Frau Béatrice, kreieren sie massgeschneiderte Prozessprogramme, die sich für ein analytisches Arbeiten als Trainingseinheiten im Bereich der Personalentwicklung eignen. In seinem Referat, gespickt mit Tiefsinnigem und Humor, sprach er zur Denkweise des Mannes. So empfahl er beispielsweise beim Kauf von Kleidern nicht Männer mitzunehmen, sondern eine Freundin. Er gab den Frauen auch den Tipp, wenn sie Männer verstehen wollen, vor allem auf Systemkomfort zu achten. Wichtig sei auch ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln. Marcel Bäni wies auch auf das Buch der Bücher hin. Irgendwann und irgendwie werde man von Gott angesprochen. Dabei sei es wichtig auf Gott zu vertrauen. Er beendete seinen Vortrag mit der Aussage «Müssen war gestern – Heute will ich».

Viel zur guten Stimmung in der evangelischen Stadtkirche Frauenfeld trugen auch die musikalischen Beiträge der Jajas Musik bei.


Mario Tosato













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