Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
15. Juni 2018


Thurgauer Landfrauenverband wirkte an der GEWA Kreuzlinngen mit

Ausgabe Nummer 20 (2015)

Nachgefragt

Der Thurgauer Landfrauenverband war an der GEWA Kreuzlingen 2015 präsent und weckte beim Publikum die Begeisterung für Selbstgebackenes. Hinter dem gelungenen Auftritt stehen jeweils viel Arbeit und Organisation, wie Regula Böhi-Zbinden, Präsidentin des Thurgauer Landfrauenverbandes, nach dem Messeeinsatz schilderte. Stellvertretend für alle während den Messetagen am Stand mitwirkenden Kolleginnen beantwortete Manuela Schenk, Vorstandsmitglied beim Thurgauer Landfrauenverband, die nachfolgenden Fragen.

Wieviel Vorbereitung war für Einsatzplanung und -koordination des Auftrittes der Landfrauen an der GEWA Kreuzlingen 2015 nötig?
Manuela Schenk: Es waren vorgängig zwei Sitzungen mit der GEWA-Messeleitung und anschliessend zwei Sitzungen in der Arbeitsgruppe mit drei Frauen aus dem Kantonalvorstand der Landfrauen notwendig. Zahlreiche Stunden, die jede Frau zuhause mit der Sponsorensuche, der Material- und Inventarbeschaffung und Planung des Standpersonals leistete, kamen hinzu. Zudem musste ein halber Tag für den Auf- und Abbau, sowie den Materialhin- und Rücktransport eingesetzt werden.

Wie erlebten Sie und Ihre Kolleginnen den Auftritt an der GEWA?
Manuela Schenk:
Alles in allem war es eine gute Erfahrung. Wir konnten auf sehr motivierte Frauen für Backen, Verkaufen und Beantworten von Fragen der interessierten Kundschaft zählen.
Viele Besucher und Aussteller haben unser Angebot mit den frischen Backwaren sehr geschätzt. Als Arbeitsgruppenmitglied kann ich sagen, dass alles gut geklappt hat, es aber sehr aufwendig ist. An einer solchen Publikumsmesse finde ich es schön, neuen und interessanten Menschen zu begegnen!

Der Auftritt der Landfrauen an Publikumsmessen steht im Zusammenhang mit der Vermittlung einer gesunden Ernährung. Inwieweit, so denken Sie, ist die nachhaltige Vermittlung dieser Botschaft im Umfeld einer solchen Publikumsmesse (wo auch zahlreiche Fast Food- Stände omnipräsent sind) möglich?
Manuela Schenk:
Das ist schwierig zu sagen. Wir können aufklären und aufmerksam machen. Ich denke, dass ein Teil der Botschaft ankommt. Und ich bin überzeugt, dass an der GEWA die Leute unserer beiden Nachbarstände mit einheimischem Gemüse und Obst dazu beigetragen haben, diese Botschaft noch verstärkt dem Publikum zu vermitteln. Bei uns stand das Backen im Mittelpunkt: Deshalb wurden wir eher danach gefragt, welche Zutaten der jeweilige Teig eines Backwerks benötigt, oder wie ein Zopf gefertigt wird.

Wie erlebten Sie und die anderen Landfrauenverbandsmitglieder den Auftritt an der Publikumsmesse GEWA? Worin liegt Ihrer Meinung nach die besondere Herausforderung des Auftrittes an einer Publikumsmesse?
Manuela Schenk: Ich erlebte durchwegs motivierte Frauen, denen es gefiel, an der GEWA mitzubacken. Am Sonntag konkurrenzierten sich vermutlich GEWA und andere Anlässe (zudem war Muttertag), sodass nicht so viele Besucher kamen. Unsere Arbeit und die Backwaren wurden sehr geschätzt. Die besondere Herausforderung liegt darin, einzuschätzen, welche Zutatenmengen benötigt werden, wieviel gebacken werden soll und wieviel verkauft wird. So beschaffte ich am Wochenende weitere Zutaten, wenn etwas zur Neige ging. Da vor Ort eine Knetmaschine, Backöfen und eine Kaffeemaschine in Betrieb waren, war für uns die Stromversorgung wichtig.

Welche Erwartungen verbinden Sie, respektive der Landfrauenverband, konkret mit dem Auftritt an einer Publikumsmesse?
Manuela Schenk: Wir möchten von der Bevölkerung nachhaltig wahrgenommen werden. Auftritte an Publikumsmessen ermöglichen es den Besuchern, uns bei der Arbeit zuzusehen. Mit der Präsenz an einer Publikumsmesse verbinden wir unsere Erwartung, weitere Frauen zur Mitgliedschaft beim Thurgauer Landfrauenverband motivieren zu können.


Isabelle Schwander







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