Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. Oktober 2018


Thurgauer Landwirtschaft ist sehr gut aufgestellt

Ausgabe Nummer 15 (2016)

Die Generalversammlung des Verbands Thurgauer Landwirtschaft, im Auholzsaal in Sulgen, stand ganz im Zeichen der aktuellen Agrarpolitik. Neu wurde Peter Schweizer, Hosenruck, in den Vorstand gewählt. Edi Ulmer, Edwin Huber, Bruno Meili, Kurt Gilg und Jakob Hug wurden zu neuen Ehrenmitgliedern ernannt.

In seinem letzten Grusswort als Regierungsrat des Kantons Thurgau, wies Kaspar Schläpfer darauf hin, dass die Schweizer Landwirtschaft bezüglich Produktion und Ökologie sehr gut aufgestellt ist. Sie hat damit gute Voraussetzungen im Hinblick auf die grossen Herausforderungen der Zukunft, wie den Klimawandel und das Bevölkerungswachstum. Die Bedeutung der Nahrungsmittelproduktion sei auch in der Schweiz anerkannt. «Obwohl wir in einer Zeit voller Veränderungen leben, ist es wichtig, diesen positiv zu begegnen. Nicht nur eine produzierende, sondern eine markt- und bedürfnisorientierte produzierende Landwirtschaft ist das Ziel», sagte Regierungsrat Kaspar Schläpfer. Der Kanton Thurgau unterstütze die Landwirtschaft in vielen Belangen und werde dies auch in Zukunft tun. Die tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landwirtschaftsamt erbringen wertvolle Dienstleistungen und werden dies auch in Zukunft tun. Das innovative Bildungsund Beratungszentrum Arenenberg habe eine sehr gut geführte Schule und biete eine herausragende Ausbildung und Beratung auf allen Stufen im Bereich Landwirtschaft.

Branchenbedingte Herausforderungen
Urs Schneider, stellvertretender Direktor des Schweizer Bauernverbandes (SBV), forderte geschlossene Reihen im bäuerlichen Alltag. Schneider wies darauf hin, dass die Landwirtschaft im Bereich Milch-, Schweine- oder Zuckerpreise stark unter Druck geraten sei. Diese Herausforderung könne man nur gemeinsam meistern. Schneider erinnerte in seinem Grusswort auch an die friedliche Demonstration der über 10 000 Bäuerinnen und Bauern in Bern, für die einst versprochene Beibehaltung des Zahlungsrahmens. Wie der stellvertretende Direktor des SBV erklärte, sei es seiner Meinung nach ein klares Zeichen innerhalb der Landwirtschaft.

Erfreuliche Finanzen
Freudiges gab es auch über die Jahresrechnung des VTL mit einem Aufwand von 3 115 291 Franken und einem Ertrag von 3 187 860 Franken zu berichten. Dadurch entstand ein Ertragsüberschuss von 72 568 Franken. Budgetiert wurde ein Jahresergebnis von minus 32 300 Franken, sodass die Jahresrechnung 2015 mit 104 868 Franken besser abschnitt als budgetiert.

Bestätigungswahlen
Der bisherige Vorstand mit Nationalrat Markus Hausammann (148 Stimmen) als Präsidenten wurden wieder gewählt. Stimmen haben erhalten: Urban Dörig 150 Stimmen, Maja Grunder 150 Stimmen, Eveline Bachmann 149 Stimmen, Urs Schär 148 Stimmen, Ruedi Schnyder 144 Stimmen, Jörg Streckeisen 145 Stimmen, Silvan Ziegler 148 Stimmen. Als Nachfolger von Jakob Hug (Ressort Ländlicher Raum und Gesellschaft) kandidierten Kolumban Helfenberger, Tuttwil, und Peter Schweizer, Hosenruck. Mit 96 Stimmen wurde Peter Schweizer gewählt. Auf Kolumban Helfenberger entfielen 53 Stimmen.


Mario Tosato






















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