Ausgabe Nummer 2 (2006)

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Thurgauer Weiss- und Schaumweine werden prämiert

Thurgauer Weinbauern stellen sich der Konkurrenz

Thurgauer Weiss- und Schaumweine werden prämiert

Bereits zum dritten Mal führt der Thurgauer Weinbauverband im Rahmen der Schlaraffia Weinfelden eine Weinprämierung durch. Diesmal werden Spezialitäten aus weissen Trauben und Schaumweine ausgezeichnet.


Freuen sich auf die Weinprämierung und die
Schlaraffia in Weinfelden (von links): Peter Egloff,
Andreas Fischer, Jules und Monika Frei und
Hans-Peter Wägeli. (tos)

«Immer wieder lösen wir mit unseren vielfältigen Thurgauer Weinangeboten, unseren Spezialitäten und mit unserer ausgesprochen hohen Qualität bei den Konsumenten ein richtiges Aha-Erlebnis aus», schwärmt Hans-Peter Wägeli, Obmann der Weinprämierung des Thurgauer Weinbauverbands (TWV), an der Pressekonferenz in Müllheim. Dies sei der Grund, weshalb sich Thurgauer Winzer nicht hinter den Franzosen, Italienern oder Spaniern verstecken müssen und im Vergleich mit der ausländischen Konkurrenz bestehen können. Gerade bei den jungen Konsumentinnen und Konsumenten, liegen einheimische Weine im Trend, doppelt Peter Egloff, Präsident TWV, nach. Der Thurgauer Bacchus Andreas Fischer weiss aus Erfahrung, dass Thurgauer Weine auch in anderen Kantonen ihre Beachtung finden und en vogue sind.

Kompetente Bewertung

«Wir Thurgauer Winzer können uns also zeigen», zog Wägeli ein Fazit. Nach seinen Aussagen gedeihen im Thurgau an bevorzugten Lagen 22 verschiedene weisse Traubensorten, welche heute Spitzenklasse sind. Auch bei den Thurgauer Schaumweinen wird heute eine breite Palette mit hoher Qualität angeboten. Waren bisher nur Mitglieder des TWV zur Prämierung zugelassen, dürfen in diesem Jahr auch Thurgauer Weinbauern und Selbstkelterer, die nicht dem Verband angehören, am Wettbewerb teilnehmen.
In diesem Jahr werden Spezialitäten aus weissen Trauben (ohne reinen Müller-Thurgau) und Thurgauer Schaumweine am Freitag, 17., und Samstag, 18. Februar 2006, prämiert. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 1. Februar 2006. Eine kompetente fünfköpfige Jury, unter der bewährten Leitung von Ernst Schläpfer, Liestal, wird die Weine degustieren und bewerten. Jeder Teilnehmer, der mindestens mit einem Wein eine Gold- oder Silberplatzierung erreicht hat, wird mit einem entsprechenden Diplom ausgezeichnet. Die Diplome werden im Rahmen der Schlaraffia am Freitag, 17. März 2006, in Weinfelden übergeben.

Kulinarische Genüsse

Mit «Warteggs Schlemmerstube» sind Monika und Jules Frei auch an der diesjährigen Schlaraffia vom Donnerstag, 16. März, bis Sonntag, 19. März 2006, mit von der Partie. Für Jules Frei bedeuten kulinarische Genüsse und edle Weine eine eigentliche Marriage. Das Müllheimer Wirteehepaar und ihr Team verwöhnen die Gäste an der Schlaraffia vorwiegend mit Spezialitäten aus einheimischen Produkten. Dazu gehört der Thurkäse ebenso wie einheimisches Gemüse, Geflügel, Fleisch, Eglifilets, Siedfleischterrine oder Reh. Extra für die Schlaraffia hat Jules Frei zwei exquisite Dessertspezialitäten kreiert.

Mario Tosato