Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. Oktober 2018


Thurgauische Käse-Reifungs AG jubiliert

Ausgabe Nummer 36 (2014)

Mit einer Schifffart auf dem Untersee feierte die Thurgauische Käsereifungs AG ihren 50. Geburtstag.

Jürg Fatzer, Verwaltungsratspräsident der Thurgauischen Käse-Reifungs AG, freute sich über den Grossaufmarsch der Gäste und Aktionäre auf dem Thurberg. Nach der Jubiläums-Generalversammlung standen das Mittagessen und eine Schifffahrt auf dem Untersee ab Ermatingen im Vordergrund.

Erfolgreiche Geschäftstätigkeit während 50 Jahren
Am 22. Juni 1964 wurde die Thurgauische Käse-Reifungs AG in Weinfelden gegründet. Mit dem damaligen Mut und der Voraussicht wurde in dieser Zeit der Anfang einer erfolgreichen Geschäftstätigkeit gelegt. Die Jubilarin steht heute auch finanziell auf gesunden Füssen. Höhen und Tiefen lösten sich kontinuierlich ab. Doch die Idee, den Emmentalerkäsereien in der Ostschweiz eine zentrale Lagerung zu akzeptablen Preisen zu bieten, hat sich bis heute bewährt. Dank der umsichtigen Betriebsleitung und dem guten Mitarbeiterteam ist das Thurgauische Käse-Reifungslager seinem guten Ruf als kundenfreundlicher Dienstleistungsbetrieb treu geblieben. «Wir können jedoch nicht für uns alleine wirtschaften, sondern brauchen die Partnerschdaft mit Käselieferanten und Handelsfirmen im vor- und nachgelagerten Bereich», erklärte Jürg Fatzer.

Starke Einschränkung der Käsefabrikation
Wie der Präsident des Verwaltungsrates in seinem Jahresbericht erklärte, hat der Bundesrat die von der Sortenorganisation Emmentaler Switzerland beantrage Mengensteuerung für den Emmentaler AOP für ein Jahr als verbindlich erklärt. Als Erstes wurde das Angebot auf die Nachfrage abgestimmt. Diese erfolgte mit einer starken Einschränkung der Käsefabrikation. Als Zweites wurde der Richtpreis von 6.30 Franken per 1. Juli auf 7 Franken pro Kilogramm festgesetzt. Auf den 1. Januar 2014 wurde der Richtpreis nochmals um 50 Rappen auf 7.50 angehoben. Es zeigte sich jedoch, dass sich die Branche mit dieser Preiserhöhung schwer tut. Die Freigabe der Produktionsmenge wurde Anfang Jahr von 75 Prozent auf 65 Prozent Referenzmenge gekürzt.
Durch die erheblichen Produktionseinschränkungen waren die Käseeingänge von Mai bis Oktober 2013 stark rückläufig. Ab November durften die Käselieferanten wiederum mehr Käse herstellen, sodass die Einlieferung für das Geschäftsjahr 2013/14 gesamthaft nur 5,9 Prozent tiefer ausfiel. Im Berichtsjahr 2013/14 wurden folgende Mengen der Lieferanten ausgereift: 42 700 Laibe mit 4 393 439 Kilogramm (Vorjahr: 44 955 Laibe mit 4 668 849 Kilogramm).

Personal wurde gelobt
Betriebsleiter Ernst Lehmann lobte den grossen Einsatz seiner Mitarbeitenden. Das gut ausgebildete Personal erledige alle anfallenden Arbeiten sehr flexibel und zur vollständigen Zufriedenheit. Er orientierte über Fahrzeuge, Maschinen, Einrichtungen und Gebäude, die immer instand gehalten werden.


Mario Tosato










« zurück zur Übersicht