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| Zuckerrüben: Bericht aus der fünften Kampagnewoche |
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Tiefere Erträge sind absehbar
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| Die Weiterbildung in den 27 Thurgauer Beratungsvereinen ist ausgesprochen basisnah angelegt. Die Dachorganisation AgroBeratung Thurgau bündelt das Angebot und leitet dieses an die Obmänner der Beratungsvereine weiter. Nebst fachbezogenen Angeboten stehen vermehrt Kurse mit sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen im Zentrum. |
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«Das bieten, was tatsächlich verlangt wird.» Markus Hausammann ist Präsident von AgroBeratung Thurgau. (hil)
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Wie bis anhin verlief auch die fünfte Kampagnewoche (27. Oktober 2003 bis 2. November 2003) ohne Schwierigkeiten. Die Rübenlieferungen erlaubten hohe Tagesverarbeitungen, die im Werk Aarberg bei 8800 und in Frauenfeld bei 8200 Tonnen lagen. Die Zuckergehalte verharrten mit 16,8 Prozent auf dem Niveau der Vorwoche.
In der Berichtswoche konnten die Ergebnisse einer Umfrage der Schweizerischen Fachstelle für Zuckerrübenbau zur diesjährigen Ertragssituation ausgewertet werden. Die 120 Delegierten des Schweizerischen Verbandes der Zuckerrübenpflanzer meldeten der Fachstelle einen durchschnittlichen Ertrag von rund 70 Tonnen Rüben je Hektare für das gesamte Anbaugebiet, wobei die Schätzungen zwischen 50 und 80 Tonnen schwanken und genau die Niederschlagsverhältnisse resp. die extremen Trockengebiete dieses Sommers widerspiegeln. Damit liegen die Ertragsaussichten niedriger als im Vorjahr.
Als Folge der neusten Ernteschätzung mussten bei der Schnitzelabgabe die bereits seit Kampagnebeginn angeordneten Mengenkürzungen nochmals verschärft werden. Mit dieser Massnahme soll der Schnitzelanfall an die Verkaufssituation angepasst und die Erfüllung sämtlicher Schnitzelbestellungen bis zum Schluss der Kampagne, wenn auch mit einer etwas geringeren Lademenge, sichergestellt werden. Für die getroffenen Restriktionen bitten die Zuckerfabriken alle Schnitzelkunden um Verständnis.
Obschon die Ertragsaussichten und Zuckergehalte den letztjährigen Stand nicht erreichen, zeichnet sich eine Erfüllung der Quote von 185 000 Tonnen Zucker ab. Dazu tragen die 10 000 Tonnen Übertragungszucker aus der letztjährigen Ernte bei, die in die laufende Kampagne einfliessen. (pd) |
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| Werk Frauenfeld (Kampagnebeginn: 29. September 2003, inkl. Biorübenverarbeitung) |
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Bahn
Tonnen |
Strasse
Tonnen |
Total
Tonnen |
Zucker
% |
Erde
% |
| Bisher |
101126 |
79114 |
180240 |
17.0 |
6.2 |
Berichtswoche
Total |
33707
152497 |
23646
103496 |
57353
255993 |
16.8
17.0 |
6.4
6.3 |
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| Total ZAF |
346681 |
206901 |
553582 |
16.8 |
6.1 |
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