Ausgabe Nummer 30 (2003)
Veränderungen annehmen als Lebensmotto
| Schlussfeier der Berufsprüfung und der Höheren Fachprüfung für Bäuerinnen | ||
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| An der Schlussfeier wurden auch die drei frisch diplomierten Bäuerinnen geehrt. Bewusst habe man diese Form der gemeinsamen Feier gewählt, um die Bäuerinnen mit Fachausweis zur höheren Fachprüfung zu animieren. Rosmarie Mollet, Prüfungsleiterin der höheren Fachprüfung, betonte, dass sich die drei Diplomarbeiten auf die Betriebe auswirken werden und die Frauen hätten bewiesen, dass sie aktiv agieren könnten. Der Regierungsrat Walter Suter überbrachte die besten Wünsche der Zuger Regierung. Regula Siegrist, Präsidentin der Zentralkommission des Schweizerischen Landfrauenverbandes, betonte die Wichtigkeit der Bäuerin als Nahtstelle in unserer Gemeinschaft. Alma Leuenberger, Vizepräsidentin der CVP-Frauen Zug, zeigte die Bedeutung von Veränderungen für unser Leben auf. Für sie gibt es zwei Formen von Veränderungen. Das sind einmal die Erzwungenen. Begehrtes muss sofort erreicht werden. Ob unter solchem Druck etwas Gescheites herauskomme, bezweifelt Leuenberger. Die andere Art von Veränderung trete an uns heran. Man spüre sie und müsse sie annehmen. Loslassen und Hergeben von Bekanntem sei manchmal nicht ganz einfach. Wer sein Schicksal annehmen könne, der lebe. Gerade in der Landwirtschaft seien heute Veränderungen angesagt. Hier brauche es die gut ausgebildeten Bäuerinnen als gleichwertige Partnerinnen zum Betriebsleiter. Vor der Übergabe der Ausweise machte die Prüfungsleiterin, Therese Helfenstein, einen kurzen Rückblick auf die Prüfung. Neben der alltäglichen Arbeit die Schulbank zu drücken, zu Hause zu lernen, sei nur mit viel zusätzlichem Einsatz möglich gewesen. Sie gratulierte den Bäuerinnen und wünscht ihnen alles Gute. Ursula Brunner, Sirnach |
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