Ausgabe Nummer 16 (2007)
Verspielter Abend als Grossbauer
LJG Seerücken
Beim verspielten Abend spielten wir den ganzen Abend, ist ja logisch, oder?«The farming Game» hiess das interessante Spiel, wo man(n) und Frau schon gleich am Anfang einen eigenen Betrieb, 20 Hektaren und 20 Rinder besitzt. Nicht schlecht, wenn man sonst nur eine Mietwohnung mit einem Balkon hat.
Endlich konnte jeder einmal so viele Hektaren Ackerfläche kaufen wie er möchte. Oder setzt lieber auf grosse Früchteplantagen. Nicht selten verliessen sich die Männer auf Rinderherden.
Es war eigentlich wie Monopoly spielen, nur gab es keine Städte, Häuser und Hotels zu kaufen, sondern Traktoren, Getreide, Tiere und Mähdrescher, soviel man zahlen konnte. Sonst half die Bank noch mit. Beim vielen Kaufen und Verkaufen blieb kaum Zeit, sich richtig zu ernähren. So wurden zwischendurch die feinen Guetzlis in der Mitte des Spielfelds genüsslich verzehrt und dienten uns als Stärkung für die strengen Erntejahre, die wir in jeder Runde absolvieren mussten. Jeder hatte eine eigene Strategie, wie das Ziel, eine Viertel Million in harter Währung, näher kommt. Doch auch als Grossbauer musste man herbe Verluste verkraften, so sagte eine Karte, dass das ganze Jahr nicht geerntet werden durfte. So eine blöde, fiese Karte aber auch!
Am Schluss wurde alles wieder abgegeben, Farm, Rinder, Früchte, denn es war alles nur ein Spiel. Auch die schönen Banknötli waren nicht zum Behalten gedacht. Ja, ja so ist das Leben.
Manuela Lüber

