Ausgabe Nummer 31 (2008)
Viele Besucher am 5. Mutterkuhhalterstamm
Am 3. Juli fand auf dem Betrieb von Anita und Thomas Buser der diesjährige Mutterkuhhalterstamm
statt. Nach einer Stallbesichtigung mit Informationen von Betriebsleiter
Thomas Buser referierte Andrea Accola vom Plantahof über den sicheren Umgang
mit der Mutterkuhherde. Vertreter der SVAMH informierten die Anwesenden vor
dem geselligen Teil des Abends über Aktualitäten des Marktes und aus der Politik.
Rund 40 Mutterkühe werden auf dem 50 Hektaren grossen Biopachtbetrieb der Familie Buser in Altenklingen gehalten. Ursprünglich wurden Bio-Weide-Beef für die Migros produziert. Heute werden vorwiegend Mastremonten verkauft. Vierzehn Tage vor dem Verkauf der Remonten trennt Buser die Tiere von der Herde, damit sie lernen, Raufutter zu fressen und beim Verkauf entwöhnt sind. Die Mutterkuhherde wird ausschliesslich mit Raufutter gefüttert. Bezüglich Sicherheit im Umgang mit der Mutterkuhherde hatte Thomas Buser selbst noch nie Probleme. «Ich verwende im Umgang mit dem Stier keine Hilfsmittel, bin aber immer vorsichtig und versuche, Ruhe auszustrahlen. Meine Kinder dürfen unbeaufsichtigt den Stall nicht betreten», berichtet er.
Mit Geduld kommt man schneller ans Ziel
Viele wertvolle Tipps zum Verhalten der Rinder und zum sicheren Umgang mit der Mutterkuhherde erhielten die rund 100 Teilnehmer von Andrea Accola,Verantwortlicher für die Mutterkuhherde am Plantahof. Keine Hektik aufkommen lassen und immer geduldig sein, war sein wichtigster Ratschlag an die Tierhalter. Denn nur Geduld führt zu einem problemlosen Umgang mit der Herde.
Erfreuliche Preise
Peter Leuenberger, Leiter Markenprogramme der SVAMH, zeigte sich erfreut über die aktuelle Marktlage. Die Nachfrage nach Natura-Beef entwickelt sich weiterhin positiv. Der Produzentenpreis liegt im laufenden Jahr rund 60 Rappen über dem Durchschnitt des Vorjahres. Der Zielpreis für die Natura-Beef wurde deshalb um 20 Rappen angehoben. Im Swiss-PrimBeef-Kanal haben die Rassentiere zugenommen, der Anteil soll weiter erhöht werden. Ab dem Jahr 2009 wird der Stichtag wegfallen, wodurch eine ausgeglichenere Marktlage erwartet werden kann. Das Projekt «Veau sous la mère» wird Ende 2008 abgeschlossen. Thomas Butz, Vizepräsident der SVAMH, informierte zu Neuerungen im Rahmen der AP 2011. Er zeigte sich enttäuscht, dass die Mutterkuhhalter Direktzahlungen verlieren werden. Der Bundesrat hat den GVE-Ansatz einer Mutterkuh, trotz grossen Anstrengungen der SVAMH, nicht demjenigen einer Milchkuh angepasst. Zudem sinken die Raufutterbeiträge ab dem Jahr 2009 von Fr. 860.? auf Fr. 690.? pro Grossvieheinheit. Positiv hingegen beurteilt er den Wegfall des Stichtages und die neue Bestandeserhebung über die Tierverkehrsdatenbank.
beef08 in Wil
«Unser Auftritt an der beef08 vom 16. und 17. August 2008 soll in erster Linie unsere Konsumenten ansprechen», erläuterte Thomas Butz. Deshalb werden wir 15 Tierrassen in der Fussgänger- und Einkaufszone mitten in der Stadt ausstellen. 18 Restaurants in Wil und Umgebung bieten im ganzen Monat August Menüs mit SwissPrimBeef an. In einem Bauernmarkt mit über 50 Ständen verkaufen Landwirte Produkte aus der Region. Zudem findet an der beef08 die Grill- und Barbecue- Schweizer Meisterschaft statt.
BBZ Arenenberg, Fabienne Schälchli
Rund 40 Mutterkühe werden auf dem 50 Hektaren grossen Biopachtbetrieb der Familie Buser in Altenklingen gehalten. Ursprünglich wurden Bio-Weide-Beef für die Migros produziert. Heute werden vorwiegend Mastremonten verkauft. Vierzehn Tage vor dem Verkauf der Remonten trennt Buser die Tiere von der Herde, damit sie lernen, Raufutter zu fressen und beim Verkauf entwöhnt sind. Die Mutterkuhherde wird ausschliesslich mit Raufutter gefüttert. Bezüglich Sicherheit im Umgang mit der Mutterkuhherde hatte Thomas Buser selbst noch nie Probleme. «Ich verwende im Umgang mit dem Stier keine Hilfsmittel, bin aber immer vorsichtig und versuche, Ruhe auszustrahlen. Meine Kinder dürfen unbeaufsichtigt den Stall nicht betreten», berichtet er.
Mit Geduld kommt man schneller ans Ziel
Viele wertvolle Tipps zum Verhalten der Rinder und zum sicheren Umgang mit der Mutterkuhherde erhielten die rund 100 Teilnehmer von Andrea Accola,Verantwortlicher für die Mutterkuhherde am Plantahof. Keine Hektik aufkommen lassen und immer geduldig sein, war sein wichtigster Ratschlag an die Tierhalter. Denn nur Geduld führt zu einem problemlosen Umgang mit der Herde.
Erfreuliche Preise
Peter Leuenberger, Leiter Markenprogramme der SVAMH, zeigte sich erfreut über die aktuelle Marktlage. Die Nachfrage nach Natura-Beef entwickelt sich weiterhin positiv. Der Produzentenpreis liegt im laufenden Jahr rund 60 Rappen über dem Durchschnitt des Vorjahres. Der Zielpreis für die Natura-Beef wurde deshalb um 20 Rappen angehoben. Im Swiss-PrimBeef-Kanal haben die Rassentiere zugenommen, der Anteil soll weiter erhöht werden. Ab dem Jahr 2009 wird der Stichtag wegfallen, wodurch eine ausgeglichenere Marktlage erwartet werden kann. Das Projekt «Veau sous la mère» wird Ende 2008 abgeschlossen. Thomas Butz, Vizepräsident der SVAMH, informierte zu Neuerungen im Rahmen der AP 2011. Er zeigte sich enttäuscht, dass die Mutterkuhhalter Direktzahlungen verlieren werden. Der Bundesrat hat den GVE-Ansatz einer Mutterkuh, trotz grossen Anstrengungen der SVAMH, nicht demjenigen einer Milchkuh angepasst. Zudem sinken die Raufutterbeiträge ab dem Jahr 2009 von Fr. 860.? auf Fr. 690.? pro Grossvieheinheit. Positiv hingegen beurteilt er den Wegfall des Stichtages und die neue Bestandeserhebung über die Tierverkehrsdatenbank.
beef08 in Wil
«Unser Auftritt an der beef08 vom 16. und 17. August 2008 soll in erster Linie unsere Konsumenten ansprechen», erläuterte Thomas Butz. Deshalb werden wir 15 Tierrassen in der Fussgänger- und Einkaufszone mitten in der Stadt ausstellen. 18 Restaurants in Wil und Umgebung bieten im ganzen Monat August Menüs mit SwissPrimBeef an. In einem Bauernmarkt mit über 50 Ständen verkaufen Landwirte Produkte aus der Region. Zudem findet an der beef08 die Grill- und Barbecue- Schweizer Meisterschaft statt.
BBZ Arenenberg, Fabienne Schälchli

