Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
7. Dezember 2018


Vögel füttern im Winter

Ausgabe Nummer 50 (2015)

Vom Naturerlebnis zum Umweltbewusstsein

Wer im Winter Vögel füttert, erleichtert unseren gefiederten Freunden die Nahrungssuche. Darüber hinaus ermöglichen Futterhäuschen und Meisenknödel insbesondere auch Kindern die Begegnung mit der einheimischen Tierwelt. Wichtig ist, dass die Fütterung sachgerecht erfolgt.

Mit dem ersten Schneefall beginnt für viele Vögel eine harte Zeit. Zwar sind Vogelarten, die den Winter in der Schweiz verbringen, gut an die harschen Verhältnisse in unseren Breitengraden angepasst. Dennoch sind die Futterstellen im Winter eine willkommene zusätzliche Nahrungsquelle. Bei der Winterfütterung sollten allerdings einige wichtige Punkte beachtet werden (siehe Kasten).

Gärten naturnah gestalten
Weil die Winterfütterung in der nächsten Umgebung von Häusern stattfindet, profitieren vor allem Vögel, die sich mit der Anwesenheit des Menschen arrangiert haben. Entscheidend für den ganzjährigen Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist die Erhaltung vielfältiger und gesunder Lebensräume. Wer seinen Garten naturnah gestaltet, leistet ganzjährig einen wichtigen Beitrag für die natürliche Vielfalt.

Erleben – Kennen – Schützen
Futterhäuschen und Meisenknödel bieten insbesondere Kindern reizvolle Einblicke ins Leben der einheimischen Wildvögel. So können das Interesse und die Freude an der Natur rund ums Haus geweckt und der Grundstein für ein späteres Natur- und Umweltbewusstsein gelegt werden. Auch deshalb ist ein massvolles und sachgerechtes Füttern der Vögel im Winter durchaus sinnvoll.

Vogelwarte-Futterhäuser
Futterhäuser, die allen Anforderungen entsprechen, können montiert oder als Bausatz bei der Schweizerischen Vogelwarte bestellt werden. Sie werden in geschützten Werkstätten der Stiftung Brändi aus FSC-zertifiziertem Holz hergestellt. www.vogelwarte. ch/de/shop/nisthilfen-und-futterhaeuser/


www.vogelwarte.ch










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