Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. Januar 2018


Von Nutzen für die ganze Bio-Region Ostschweiz

Ausgabe Nummer 36 (2014)

10. Ostschweizer Bio-Markt in Weinfelden vom Samstag, 30. August 2014

Zum zehnten Mal bereits luden die Organisatoren zum Ostschweizer Bio-Markt, der Begegnungen und den Austausch zwischen Bioproduzenten und Konsumenten fördert.

Der Ostschweizer Bio-Markt, organisiert vom Verein Bio Ostschweiz, biosfair (Biofachgeschäft in Weinfelden) und der Genossenschaft Kornhaus in Vogelsang, findet bei der Bevölkerung in der Region regen Anklang. Die Bio Suisse, welche Patronatsträger für den Biomarkt Weinfelden ist, erklärte für alle Biomärkte in der Schweiz in diesem Jahr «Nachhaltigkeit » zum Sonderthema. Alle Marktteilnehmer (über 50 an der Zahl) in Weinfelden wiesen auf einer Schautafel gegenüber den Kunden ihre Bestrebungen zur Nachhaltigkeit aus. Zusätzlich verwendeten die Biofachgeschäfte der Region sowie die Biobauern im Offenverkauf hier erstmals den «naku-Frischhaltebeutel » aus natürlichem Kunststoff (auf Basis von Maisstärke) und nicht aus Plastik. Jakob Rohrer, Leiter der Fachstelle Biolandbau am BBZ Arenenberg, begleitet den Biomarkt seit Beginn. Er stellte erfreut fest, dass der 10. Markt bezüglich der Besucherresonanz die Erwartungen der Organisatoren bei Weitem noch übertraf. Es werde inzwischen von zahlreichen Konsumenten erkannt, und entsprechend estimiert, dass sich die Bioproduktion nicht nur durch den Verzicht auf Chemie sondern auch durch Nachhaltigkeit auszeichne. Diese stelle eine Stärke und einen Wert dar, der an einem Biomarkt ideal noch breiter kommuniziert werden könne, um den Bekanntheitsgrad der Knospe zu erhöhen.

Nachhaltigkeitsleistungen zeigen
Noch bis im Oktober 2014 läuft die Bio Suisse-Kampagne «Gut für alle»: Im Rahmen dieser Kampagne haben bereits zahlreiche Konsumenten die Gelegenheit benutzt, auf Knospe-Betrieben authentische Eindrücke der Nachhaltigkeitsleistungen der Biolandwirtschaft zu erhalten. Der Biomarkt Weinfelden ist in den letzten Jahren sukzessive gewachsen. Das Ziel der Organisatoren sei auch hier ein organisches Wachstum. Die Organisatoren wollen «der Bio-Markt in der Ostschweiz» sein, der in erster Linie für Biobäuerinnen und -bauern ein Anlass ist, an dem sie jedes Jahr gerne ihre Produkte einer interessierten Kundschaft vorstellen und anbieten können. Für Jakob Rohrer bedeutet Nachhaltigkeit auch der bewusste Umgang mit den Ressourcen. Dieser sei bereits mit kleinen Schritten möglich: Am Bio-Markt beispielsweise wird dies durch den Verzicht auf unnötige Verpackung sowie dem Kaufentscheid für regionale und saisonale Lebensmittel ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gerückt. Wichtig für den Erfolg eines solchen Marktes ist ein Rahmenprogramm rund um das eigentliche Marktgeschehen. Deshalb gehört zum Ostschweizer Bio-Markt ein attraktives kulturelles Rahmenprogramm auf der Bühne und ein Programmteil, speziell für Kinder, selbstverständlich dazu. Ebenso wie die Verpflegungsstände, mit Degustationsmöglichkeiten, so dass die Leute gerne eine zeitlang auf dem Marktgelände verweilen.


Isabelle Schwander







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