Ausgabe Nummer 30 (2005)

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Vorbereitungen für 1.-August-Brunch laufen auf Hochtouren

Interview mit Christine Föhlich, Hinterhomburg

Vorbereitungen für 1.-August-Brunch

Die Vorbereitungen ür den
1.-August-Brunch laufen auf Hochtouren
(links Ruth Kämf, rechts Christine Fröhlich).

Warum haben Sie sich dazu entschlossen, beim 1.-August-Brunch mitzumachen?

Christine Fröhlich: Wir bieten «schlaf im Stroh!» an und sind gewohnt, Gäste auf dem Hof zu betreuen und zu bewirten. Ausserdem haben wir mit dem Brunch im letzten Jahr gute Erfahrungen gemacht, die uns motiviert haben, auch in diesem Jahr wieder mitzumachen.

Wie oft haben Sie schon einen 1.-August-Brunch durchgeführt?

Christine Fröhlich: Wir wohnen seit 31⁄2 Jahren hier auf dem Betrieb und bieten nun zum zweiten Mal einen 1.-August-Brunch an. Vor zwölf Jahren haben aber bereits meine Schwiegereltern einen 1.-August-Brunch durchgeführt, und wir hatten bereits eine Ahnung, auf was wir uns einlassen.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Gibt es nur Positives und Schönes, oder gibt es auch  Schwierigkeiten, die besonders beachtet werden müssen?

Christine Fröhlich: Wir haben eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Es gibt natürlich immer etwas, das man im Nachhinein besser machen würde. Aber im Grossen und Ganzen werden wir den Anlass im gleichen Stil wie im letzten Jahr durchführen. Wir haben Platz für rund 150 Gäste. In diesem Rahmen ist das Ganze überschaubar. Der Aufwand darf aber nicht unterschätzt werden.

Welche Voraussetzungen sind für ein gutes Gelingen vom Brunch wichtig? Gibt es gute Tipps?

Christine Fröhlich: Der Anlass muss gut vorbereitet werden, dann kann eigentlich nicht mehr viel passieren. Ideal ist natürlich, wenn auch das Wetter mitmacht. Das bietet den Kindern die Gelegenheit, draussen zu spielen.

Organisiert Ihre Familie den Anlass allein, oder arbeiten Sie mit einem Verein zusammen?

Christine Fröhlich: Wir sind eine grosse Familie. Die vier Kinder im Alter zwischen 9 und 141⁄2 Jahren helfen gerne mit. Weiter sind uns unsere Eltern, Geschwister und Schwägerinnen die grössten Stützen. Mit ihnen können wir auf eine Handvoll guter Helfer zählen.

Wie weit zum Voraus beginnen die Vorbereitungen?

Christine Fröhlich: Die Erfahrung und die Zettel mit den Notizen vom Vorjahr sind hilfreich. Rund zwei Wochen vor dem Brunch werden beim Metzger und beim Käser die Bestellungen aufgegeben. Brot, Zöpfe und verschiedenes Gebäck werden dagegen erst im letzten Augenblick hergestellt.

Werden Sie Ihren Gästen eine Betriebsführung anbieten?

Christine Fröhlich: Die Gäste geniessen vor allem den Brunch. Wir werden aber auch wie schon im vergangenen Jahr zwei Betriebsführungen anbieten. Wir haben einen Milchwirtschaftsbetrieb mit dreissig Kühen und eine prächtige Aussicht. Der Blick reicht bei schönem Wetter von den österreichischen Alpen bis zu den Berner Alpen. Für die Kinder steht ein Spielplatz zur Verfügung. Kleintiere, Sand, die Baumhütte und Strohballen für eine Burg sind bei den Kleinen beliebt.

Gibt es ein Schön- oder Schlechtwetter programm?

Christine Fröhlich: Nein, eigentlich nicht. Der Brunch findet auf jeden Fall in der Maschinenhalle statt. Bei heissem Wetter ist Schatten und bei Regenwetter ein trockener Raum gewährleistet.

Was gefällt Ihnen persönlich am 1-August-Brunch?

Christine Fröhlich: Beim letzten Brunch habe ich mich am Morgen schon gefragt, was wir uns da eingebrockt haben. Aber die vielen zufriedenen Gäste und die zufriedenen Helfer haben meine Zweifel beseitigt und motiviert, in diesem Jahr wieder mitzumachen.

Hanni Schild