Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
7. Dezember 2018


Wachstum, Gewinn und tiefere Pro-Kopf-Kosten

Ausgabe Nummer 21 (2017)

Die Agrisano hat das Geschäftsjahr 2016 mit einem positiven Ergebnis von 6.3 Mio. Franken abgeschlossen. Sie verzeichnet in allen Versicherungssparten ein Wachstum. Zudem sind die Verwaltungskosten gesunken und liegen weiterhin deutlich unter dem Branchendurchschnitt.

Der Stiftungsrat der Agrisano Stiftung tagte heute in Nottwil und freute sich im Jubiläumsjahr über eine kerngesunde Agrisano. Die Agrisano als Unternehmensstiftung und als solche Eigentümerin der Agrisano Krankenkasse AG und der Agrisano Versicherungen AG, die vor 25 Jahren gegründet wurde, weist erneut ein positives Versichertenwachstum auf. Der Zuwachs in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung beträgt 3 Prozent, beziehungsweise 4000 neue Versicherte, sodass in der Grundversicherung bereits 132 500 Personen von den Vorteilen der Agrisano profitieren. Merklich zugelegt hat die Agrisano auch bei den speziell für die landwirtschaftliche Bevölkerung konzipierten Zusatzversicherungen, deren bäuerliches Kollektiv nun mehr als 77 000 versicherte Bauern und Bäuerinnen zählt.

Erfreulich ist auch das Geschäftsergebnis der Agrisano- Stiftung. Sie weist einen Gewinn von rund 1,1 Mio. Franken aus. Bei der Agrisano Versicherungen AG beträgt der Gewinn knapp 0,9 Mio. Franken. Auch die Agrisano Krankenkasse AG blickt nach einem defizitären Vorjahr wieder auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und weist ein positives Geschäftsergebnis aus. Der Gewinn beträgt 4,3 Mio. Franken – dies bei einem Prämienvolumen von rund 390 Millionen Franken. Zum positiven Ergebnis beigetragen hat unter anderem, dass bei den Kapitalanlagen trotz schwierigem Umfeld ein Finanzertrag von 3,9 Mio. Franken erwirtschaftet werden konnte. Zudem ist das Eigenkapital bei allen drei Unternehmungen stabil kapitalisiert, was das solide finanzielle Rückgrat der Agrisano bestätigt. Besonders hervorzuheben sind ferner die im Branchenvergleich sehr tiefen Verwaltungskosten. Die Pro-Kopf-Ausgaben konnten reduziert werden, sodass sich die Kosten in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung lediglich auf 135.– Franken pro versicherte Person belaufen. Das sind 4.– Franken weniger als im Vorjahr. Die Kosten der Agrisano liegen somit deutlich unter dem schweizerischen Durschnitt von rund 160.– Franken.
Seit ihrer Gründung konzentriert sich die Agrisano konsequent auf die Bauernfamilien. Dadurch sind die Prämien unterdurchschnittlich. Der Grund liegt im selbstverantwortlichen Handeln der Bauern und Bäuerinnen. «Sie haben eine geringere Anspruchsmentalität », sagt Francis Egger, Präsident der Agrisano Stiftung. «Sie gehen nur dann zum Arzt, wenn es wirklich nötig ist.» Und für die Agrisano-Stiftung und deren beiden Aktiengesellschaften steht fest: «Auch 2017 konzentrieren wir unsere Anstrengungen weiterhin auf das Wohl der bäuerlichen Bevölkerung weiter», so Geschäftsführer Christian Scharpf.

Die Geschäftsberichte der Agrisano-Stiftung, der Agrisano Krankenkasse AG und der Agrisano Versicherungen AG sind im Internet unter www.agrisano.ch aufgeschaltet.


Agrisano
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