Ausgabe Nummer 40 (2007)

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WEGA: Beste Werbung für die Viehzucht

Gut besuchte Tierschauen an der Wega in Weinfelden



Gislers Jargon Virginia wurde zur Miss Wega 2007 gekürt. Bei der Dreirassenauktion blieben die Preise unter den Erwartungen. Der Durchschnittspreis lag bei 3959 Franken.

Der Wega-Samstag der vergangenen Woche stand ganz im Zeichen der zweiten kantonalen Braunvieh-Eliteschau. 37 Tiere wurde den rund 500 Zuschauern bei schönstem Wetter präsentiert. Andreas Walser, Obmann der Bündner Viehschauexperten, erklärte, dass er gerne in den Thurgau gereist sei, geniessen doch die Thurgauer Züchter einen ausgezeichneten Ruf. Immer wieder belegen Braune aus dem Thurgau bei regionalen und nationalen Schauen vordere Plätze. So gab er über die hohe Qualität der gezeigten Tiere Ausdruck. In einzelnen Abteilungen seien jedoch einige Tiere gegenüber der Spitze leicht abgefallen. Zur Miss Wega 2007 kürte Schauexperte Walser Virginia (Vater: Jargon-ET) aus dem Stall von Thomas Gisler, Littenheid. Mit dem Schöneuterpreis wurde Regula (Starbuck) von Roger und Louis Stillhard aus Hattenhausen ausgezeichnet.

Elf Kühe konnten im Ring nicht verkauft werden
Nicht ganz den hohen Erwartungen entsprachen die Preise bei der Viehauktion, welche zum vierten Mal durch den Ostschweizer Viehhändlerverband durchgeführt wurde. Interessierte Bauern sprachen von einer guten Qualität der aufgeführten Tiere, welche in den vergangenen Jahren aber auch schon besser gewesen sei.Von den 32 aufgeführten Tieren konnten deren 21 im Ring verkauft werden. Obwohl höhere Preiserwartungen vorhanden waren, lag der Durchschnittspreis mit 3959 Franken gegenüber dem Vorjahr mit 3472 um einiges höher. Beim Braunvieh wurden in diesem Jahr im Schnitt 3821 Franken, beim Fleckvieh 3843 Franken und beim Holsteinvieh 4214 Frankenbezahlt. Den höchsten Tagespreis erzielte die Holsteinkuh Cosette mit 4550 Franken.

Regierungsrätlicher Dank
Einen weiteren Höhepunkt der Wega bildete der Kälberwettbewerb. Mit viel Liebe wurden die meisten Kälbchen mit frischen Blumen geschmückt. Erfrischend war die Vorstellung der Jungtiere durch die Kinder, die sich nicht scheuten, auch mal ein Lied zum Besten zu geben. Regierungsrat Kaspar Schläpfer dankte Hans Stettler, Chef Landwirtschaftsamt Thurgau, für seinen unermüdlichen Einsatz an der Wega zu Gunsten der Thurgauer Landwirtschaft. Da Stettler Ende Mai 2008 in Pension geht, sei dies nun die letzte Wega, wo er die Verantwortung trage. Dem Dank des Regierungsrates schlossen sich Andreas Binswanger, Präsident Thurgauer Bauernverband (TBV), und Hermine Hascher, Geschäftsführerin TBV, an.

Mario Tosato


Zu den beliebten Traditionen der Wega zählt auch der Kälberwettbewerb. (tos)
Zu den beliebten Traditionen der Wega zählt auch der Kälberwettbewerb. (tos)