Ausgabe Nummer 6 (2004)
Weitere Produzenten gesucht
| Schweizer Essiggurken: Preisverhandlung Anbausaison 2004 | |||||||||||||||||||||||||
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Weitere Produzenten gesucht
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Am 12. Dezember 2003 wurden zwischen Vertretern der Swiss Convenience Food Association (SCFA) und Vertretern des VSGP für die Anbausaison 2004 die Preise und Mengen für Essiggurken verhandelt. Der Anbau von Essiggurken ist mit jährlich rund 350 bis 400 Tonnen sehr gering und macht nur gerade etwa sechs Prozent der im Inland verarbeiteten Frischware (5900 Tonnen) aus. Zusätzlich zu dieser Menge werden pro Jahr rund 3100 Tonnen bereits eingelegte Essiggurken und Cornichons importiert, Tendenz steigend. Die Schweizer verspeisen somit jährlich rund 9000 Tonnen (netto) Essiggurken und Cornichons, was rund 1,2 Kilogramm/Kopf der Wohnbevölkerung ausmacht. Der Konsumtrend ist allgemein leicht steigend, was unter anderem auch auf den steigenden Raclettekonsum im Inland zurückzuführen ist. Die Verarbeitungsindustrie ist weiterhin an einem Schweizer Anbau von Essiggurken interessiert und würde gerne noch mehr Frischware aus dem Inland verarbeiten. Um den Anbau weiterhin attraktiv zu halten und die steigenden Produktionskosten im handarbeitsintensiven Essiggurkenanbau besser abgelten zu können, forderte die Produktion von der Verarbeitung eine Preisanhebung von 10 Rappen/Kilo IP-Ware und von 42 Rappen/Kilo Bio-Ware für das Jahr 2004. Die Verarbeitung ihrerseits forderte gleich bleibende Preise und eine Verbesserung der Kalibrierungsverhältnisse (Sortierverhältnisse) bei der Ernte. Produktion und Verarbeitung konnten sich schliesslich für den Anbau 2004 auf die vorliegenden Preise einigen (siehe Tabelle auf der vorhergehenden Seite 115). Die Preise gelten franko Verarbeitungsbetrieb. (pk) |
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