Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
26. Juni 2020


Wissen stärken - Kompetenzen erweitern

Ausgabe Nummer 36 (2018)

Präsidentinnenkonferenz des Thurgauer Landfrauenverbands (TLFV)

An der Präsidentinnenkonferenz am BBZ Arenenberg von Ende August wurde das neue Weiterbildungsprogramm vorgestellt.

Wenn eine Landfrau mehr darüber erfahren möchte, wie sie Herbstlaub verwerten und natürlich kompostieren kann, um eine Nährstoffquelle und Bodenschutz für den Garten zu bilden, dann findet sie im neuen Weiterbildungsprogramm für Thurgauer Landfrauenvereine 2018/19 hierfür ein Kursangebot. Die Bandbreite der Kurse des TLFV ist so individuell, wie die Mitglieder des Verbandes. Vreni Peter, Beraterin Hauswirtschaft und Familie, BBZ Arenenberg, stellte an der Präsidentinnenkonferenz ausschliesslich die neuen Kurse und Angebote näher vor. Diese ergänzen die bewährten Kurse, in denen Angebote zu den Themen Ernährung, Kreatives, Hauswirtschaft und Familie eine zentrale Rolle einnehmen. Bei den Gruppenangeboten Finanzen/Recht können sich Landfrauen und Bäuerinnen beispielsweise darüber informieren, worauf es bei einer ausserhäuslichen Tätigkeit ankommt, welche Rechte und Pflichten aus einem Anstellungs(teil)pensum im Stunden- oder Monatslohn entstehen. Es sind wieder zahlreiche Veranstaltungen, analog zum Weiterbildungsprogramm in der Agenda des TLFV und seinen Sektionen, eingeplant: Die Landfrauen werden an der Publikumsmesse Wega von Ende September ihre Sektionen vorstellen. An der Olma 2018 werden Thurgauer Landfrauen und Bäuerinnen im Rahmen der «Sonderschau Getreide» am Stand in Halle 6 backen.

Einsatz für gesunde Ernährung
Regula Böhi-Zbinden, Präsidentin des TLFV sagte, das Jahresprogramm und seine analogen Veranstaltungen (zum Beispiel der Tag der Pausenmilch und der Tag des Apfels) zeigen auf, dass die Mitglieder einen beachtlichen Einsatz für gesunde und ausgewogene Ernährung leisten. Und sie fördern den Dia- FÜR DIE LANDFRAUEN Im Foyer präsentierten einige Kursleiterinnnen ihre Angebote und standen den Besucherinnen der Präsidentinnenkonferenz Rede und Antwort. (is) 33 log zwischen Konsumenten und Produzenten. In diesem Zusammenhang berichtete die Präsidentin von ihrem persönlichen Erfolgserlebnis: Sie erhielt im Sommer vom Küchenchef eines Alterszentrums im Kanton Zürich die Rückmeldung, dass sich deren Küche für die Herbstsaison am Kochbuch «Thurgauer Landfrauen kochen» orientiert. Dabei wurde die Alltagstauglichkeit der Rezepte, mit der Betonung auf Regionalität und Saisonalität, gelobt. Regula Böhi informierte, dass für den Tag des Apfels noch einige helfende Hände gesucht werden. Im Hinblick auf die Abstimmung von Ende September betonte die Präsidentin die Wichtigkeit des Urnengangs. Sie räumte ein, dass der TLFV keine Empfehlungen (Parolen) abgibt. Als besonders erfreulich wertete sie die Tatsache, dass vor einigen Tagen 43 Frauen (erneut ein starker Jahrgang) die Weiterbildung Ernährung, Hauswirtschaft, Bäuerin am BBZ Arenenberg antraten. Für diese Präsidentinnenkonferenz wurde ausnahmsweise kein Referat eingeplant: Der Abend sollte stimmungsvoll und unbeschwert ausklingen. Aus diesem Grunde hatte der Vorstand die Künstlerin und Autorin Regula Stucki aus Bern eingeladen, welche von ihrer Arbeit als Spitalclownin berichtete.


Isabelle Schwander







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