Thurgauer Bauer

Aktuelle Ausgabe vom
12. April 2019


Zu wenig Futter - wie weiter?

Ausgabe Nummer 5 (2019)

Der heisse und trockene Sommer 2018 hat es gnadenlos aufgezeigt. Die Thurgauer Tierhalterinnen und Tierhalter werden in Zukunft bei der Futterproduktion vermehrt mit Ertragsschwankungen zu leben haben.

Für den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebes ist es wichtig, dass der Betriebsleiter in Zeiten mit geringem Futterertrag aktiv entscheiden kann, ob er durch die Reduktion des Tierbestandes, durch Anlegen von Futterreserven oder durch den Zukauf von Grundfutter auf das Manko reagiert. Bei allen Wegen ist es nötig, dass der Betrieb zumindest über kleine finanzielle Reserven verfügt. Wer diese Reserven nicht hat, gerät als Folge von einem solch trockenen Jahr schnell in einen Liquiditätsengpass. Wie Futter zu kaufen, wenn keine Ersparnisse vorhanden sind?

Futtermittelmarkt ist angespannt
Gemäss Hans Hug, Landesprodukte aus Muolen, zeigt sich der Futtermittelmarkt aktuell uneinheitlich. Luzerne und Maiswürfel seien zum Beispiel gut erhältlich zu zahlbaren Preisen. Belüftungsheu sei hingegen nur schwer zu bekommen. Wer befürchtet, dass seine Grundfuttervorräte nicht bis zum Frühling reichen, dem empfiehlt Hug, sich möglichst bald das nötige Futter zu beschaffen. «Wenn der Frühling dieses Jahr auf sich warten lässt, wird die Futterbeschaffung äusserst schwierig werden», befürchtet Hug.

Wie weiter?
Bereitet Ihnen die Futterbeschaffung Probleme und machen Ihnen diese zukünftig zu erwartenden Ertragsschwankungen Bauchweh? Dann ist es allenfalls an der Zeit, das aktuelle Betriebskonzept zu überdenken und neue Wege zu suchen, um das Einkommen der Familie zu sichern. Gerne unterstützen wir Sie dabei, eine Standortbestimmung Ihres Betriebes vorzunehmen und gemeinsam mit Ihnen Wege für die Zukunft zu suchen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.


BBZ Arenenberg
Fabienne Schälchli
Telefon Sekretariat 058 345 85 00




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