Ausgabe Nummer 24 (2008)
Zum Gedenken an Eugen Ausderau
Am 5. Juni ist der ehemalige Direktor der Landwirtschafts- und Haushaltungsschule
Arenenberg, Eugen Ausderau, in seinem 93. Lebensjahr in Wattwil verstorben. Ein
hochverdientes Ehrenmitglied des Thurgauer Bauernverbandes ist von uns gegangen.
Der Verstorbene prägte am Arenenberg eine ganze Ära, stand er doch während fast 24 Jahren, von 1957 bis 1981, der zentralen landwirtschaftlichen Ausbildungsstätte des Thurgaus vor. Eine ganze Generation von Bauern und Bäuerinnen holte unter seiner Direktion das berufliche Rüstzeug. In die lange Zeit der ruhigen Führung Eugen Ausderaus fällt eine markante Entwicklung. «Unter seiner Ägide», so schrieb der damalige Landwirtschaftslehrer Erni Keller, «hat sich der Arenenberg von der Land- und Hauswirtschaftsschule alten Stils zum modernen landwirtschaftlichen Berufsbildungs- und Beratungszentrum entwickelt.» In den Sechziger- und Siebzigerjahren entstanden auf dem Arenenberg mehrere neue Zentralstellen, die primär der Praxis dienten, aber auch wesentlich dazu beitrugen, den Unterricht praxisnah zu gestalten.
Die «Thurgauer Zeitung» titelte im Mai 1981 sehr treffend: «Es herrschte ein guter Geist auf Arenenberg». Damit war einerseits das hervorragende Klima am Arenenberg gemeint, andererseits war damit auch Ausderaus Charakter angesprochen. Nicht nur als Schulleiter und begnadeter Lehrer am bäuerlichen Bildungszentrum bewies er pädagogisches und fachliches Geschick, er war auch ein wertvoller Ratgeber, der sich den menschlichen Problemen seiner Schülerinnen und Schüler öffnete. Zusammen mit seiner Gattin, die der Haushaltsschule vorstand, gelang es ihm in der Tat, der Schule eine familiäre Atmosphäre zu verleihen.
Kurz vor der Pensionierung verliess Eugen Ausderau den Arenenberg, um an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich eine Gastprofessur für Didaktik und Methodik anzutreten, zu der er ehrenvoll berufen worden war. Wir werden Eugen Ausderau ein ehrendes Andenken bewahren.
Andreas Binswanger, Präsident Thurgauer Bauernverband
Der Verstorbene prägte am Arenenberg eine ganze Ära, stand er doch während fast 24 Jahren, von 1957 bis 1981, der zentralen landwirtschaftlichen Ausbildungsstätte des Thurgaus vor. Eine ganze Generation von Bauern und Bäuerinnen holte unter seiner Direktion das berufliche Rüstzeug. In die lange Zeit der ruhigen Führung Eugen Ausderaus fällt eine markante Entwicklung. «Unter seiner Ägide», so schrieb der damalige Landwirtschaftslehrer Erni Keller, «hat sich der Arenenberg von der Land- und Hauswirtschaftsschule alten Stils zum modernen landwirtschaftlichen Berufsbildungs- und Beratungszentrum entwickelt.» In den Sechziger- und Siebzigerjahren entstanden auf dem Arenenberg mehrere neue Zentralstellen, die primär der Praxis dienten, aber auch wesentlich dazu beitrugen, den Unterricht praxisnah zu gestalten.
Die «Thurgauer Zeitung» titelte im Mai 1981 sehr treffend: «Es herrschte ein guter Geist auf Arenenberg». Damit war einerseits das hervorragende Klima am Arenenberg gemeint, andererseits war damit auch Ausderaus Charakter angesprochen. Nicht nur als Schulleiter und begnadeter Lehrer am bäuerlichen Bildungszentrum bewies er pädagogisches und fachliches Geschick, er war auch ein wertvoller Ratgeber, der sich den menschlichen Problemen seiner Schülerinnen und Schüler öffnete. Zusammen mit seiner Gattin, die der Haushaltsschule vorstand, gelang es ihm in der Tat, der Schule eine familiäre Atmosphäre zu verleihen.
Kurz vor der Pensionierung verliess Eugen Ausderau den Arenenberg, um an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich eine Gastprofessur für Didaktik und Methodik anzutreten, zu der er ehrenvoll berufen worden war. Wir werden Eugen Ausderau ein ehrendes Andenken bewahren.
Andreas Binswanger, Präsident Thurgauer Bauernverband
